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DIE LINKE. Ibbenbüren

„Erneut verpasst, Farbe zu bekennen“

Der Hauptausschuss der Stadt Ibbenbüren hat – mit Ausnahme der Linken und Grünen – eine Resolution abgelehnt, die auf Anregung der BI gegen Massentierhaltung Ibbenbüren/Tecklenburger Land eingebracht worden war.

 

Dazu gibt der gerade neu gewählte Sprecher des Ortsverbandes der Ibbenbürener Linken, Sascha Koblitz, folgende Stellungnahme ab:

 

„Dass die große Mehrheit der im Ibbenbürener Rat vertretenen politischen Parteien es in Zeiten des Klimawandels nicht fertig bringt, sich eindeutig gegen einen maßgeblichen Antreiber der Klimaveränderung, die Massentierhaltung, zu positionieren, zeigt den Unwillen von SPD, CDU, FDP und IFI, irgendetwas in Ibbenbüren verändern zu wollen“, heißt es in der Stellungnahme wörtlich.

Mit der Ablehnung des Klimanotstandes habe der Rat „schon einmal verpasst, Farbe zu bekennen“. Gerade noch sei im Umweltausschuss des Kreistags über die Missstände in der Massentierhaltung im Kreis Steinfurt berichtet worden, da lasse die Stadt Ibbenbüren schon den Bau eines neuen Maststalles zu.

Die SPD freue sich über den Einbau von Filteranlagen und Remke von der CDU „meint, das Interesse von 54 000 Bürgern hinter sich zu haben“, so Koblitz. Anscheinend sei „die Verdrängung und die Verantwortung auf Andere abzuwälzen das neue Allheilmittel und ein probates politisches Ziel“. Schaue man auf die Diskussionen um die Grubenwässer des Ibbenbürener Grubengebäudes und „tote Gewässer wie Aa und Aasee“, über die noch am Mittwochabend im Ibbenbürener Umweltausschuss von Schülern des Kepler-Gymnasiums berichtet wurde, verstärke sich der „Eindruck der Handlungsverweigerung“ von CDU, SPD, FDP und IFI, schreibt Sascha Koblitz in seiner Stellungnahme.

 

Ibbenbürener Volkszeitung, 08.10.19

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