Neues Büro der Linken in Rheine eröffnet: rund 60 Gäste feiern Einweihung

Mit rund 60 Gästen hat der Ortsverband und die Ratsfraktion die Linke für Rheine ihr neues Büro an der Stadtkirche 11 eröffnet. Vertreterinnen und Vertreter aus der Partei, aus anderen demokratischen Parteien, aus Nachbarkreisverbänden sowie aus verschiedenen Verbänden und Initiativen folgten der Einladung und sorgten für eine bis auf den letzten Platz gefüllte Veranstaltung.

Durch den Abend führte Sven Finke aus dem Ortsvorstand der Linken Rheine. Nach einem gemeinsamen Ankommen bei Gesprächen und Pizza folgten mehrere Redebeiträge zur Bedeutung des neuen Büros für die politische Arbeit vor Ort.

Den Auftakt machten die Fraktionsvorsitzenden der Ratsfraktion die Linke für Rheine, Clara Calitri und Lucy Korbanek. In ihrer gemeinsamen Rede betonten sie die Bedeutung eines offenen politischen Treffpunkts in der Stadt.

„Ein Parteibüro ist mehr als nur ein Raum mit Möbeln. Es ist ein Ort, an dem Politik sichtbar wird und an dem Menschen zusammenkommen, diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln“, erklärten sie.

Das Büro sei auch Ausdruck einer positiven Entwicklung der Partei vor Ort. „Unsere Mitgliederzahlen haben sich im letzten Jahr fast verdoppelt. Wenn wir mit diesen wachsenden Strukturen Politik vor Ort machen wollen, brauchen wir auch eine Anlaufstelle mitten in der Stadtgesellschaft“, so Calitri und Korbanek weiter.

In seinem Beitrag blickte Heinz-Jürgen Jansen, langjähriges Mitglied des Ortsvorstands und Ratsmitglied in der letzten Ratsperiode, auf die Entwicklung der Partei in Rheine zurück. Die Linke und ihre Vorläuferorganisation seien bereits seit 2004 in Rheine aktiv, lange Zeit jedoch ohne feste Räumlichkeiten gewesen. Treffen hätten häufig in Gaststätten stattgefunden. In den letzten 6 Jahren hat sich Die Linke in den Räumlichkeiten der AWO getroffen.

„Nach Jahren ohne eigenes Büro hat Die Linke nun wieder einen festen Ort mitten in der Stadt“, sagte Jansen. Gerade ein Standort mit viel Publikumsverkehr biete die Chance, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und politische Arbeit sichtbarer zu machen.

Auch Larissa Bauland, Kreisschatzmeisterin der Partei die Linke im Kreis Steinfurt und stellvertretende Vorsitzende der Kreistagsfraktion, betonte die Bedeutung des neuen Büros als politischen Begegnungsort. „Mit diesem Büro erobern wir uns politischen Raum zurück, einen Ort, der vielleicht nichts kostet, aber viel für Austausch, Engagement und soziale Politik bieten kann“, erklärte Bauland.

Den Abschluss bildete ein Beitrag der Bundestagsabgeordneten Mareike Hermeier. Sie sprach über aktuelle politische Entwicklungen auf Bundesebene und würdigte zugleich die Entwicklung der Partei vor Ort.

Noch vor 1 1/2 Jahren habe der aktive Kern der Partei in Rheine aus nur wenigen Personen bestanden. Umso beeindruckender sei es, heute ein volles Büro mit vielen Engagierten zu sehen.

Mit dem neuen Büro wolle die Linke einen offenen Treffpunkt schaffen, nicht nur für Parteimitglieder, sondern für alle Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit und politische Diskussion interessieren.

Zusätzlich hat die Linke den Abend genutzt, um Spenden für das Tierheim Rote Erde zu sammeln, die bei einem Besuch am Ende des Monats überreicht werden sollen. Bis zum 21.03.2026 können auch weiterhin Spenden für das Tierheim in diesen Pool eingezahlt werden: paypal.com/pool/9nrp7WwnRk