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Felix Kock und Jennifer Kölker

Kreisverband Steinfurt

Kock & Kölker bereichern LINKE Landesliste

Auf der Landesvertreter:innen-Versammlung hat DIE LINKE am vergangenen Wochenende die Landesliste für die Landtagswahlen im Mai gewählt. - Mit dabei: Felix Kock und Jennifer Kölker!

Felix Kock, Gesundheits- und Krankenpfleger aus Greven, ist auf den aussichtsreichen 14. Platz gewählt worden. Der Direktkandidat im Wahlkreis 80 (Steinfurt I) möchte sich aufgrund der Erfahrungen aus seinem Arbeitsalltag für ein bedarfsgerechtes Gesundheitssystem in NRW einsetzen, das auch auf dem Land eine gute Versorgung garantiert. Im aktuellen System würde systematisch die Würde der Patientinnen und Patienten missachtet, um die Gewinne profitorientierter Konzerne zu maximieren. Den Forderungen nach Entlastung seiner pflegenden Kolleginnen und Kollegen und zügigem Abbau des Investitionsstaus im Gesundheitssektor verlieh der aktive Gewerkschafter auch in seiner Bewerbungsrede Nachdruck. Krank machende Lebensumstände, etwa durch Armut, gelte es zu beseitigen. Ein weiterer Schwerpunkt des Kommunalpolitikers ist der Ausbau eines für die Fahrgäste kostenfreien, attraktiven ÖPNV-Netzes in öffentlicher Hand, um die Verkehrswende zu stemmen und dabei gute neue Jobs zu schaffen.

Auch Jenny Kölker aus Recke will sich im Landtag für eine Verkehrswende einsetzen, die umweltfreundliche Mobilität auch für alle Menschen auf dem Land sicherstellt. Die junge Fotografin konnte sich auf Platz 17 der Landesliste durchsetzen und ist fest davon überzeugt, dass Klimagerechtigkeit nicht nur ökologisch, sondern auch sozial gedacht werden muss. Damit die Energiewende gelingen kann, müssten die Menschen vor Ort sowohl bei der Planung als auch am Ertrag beteiligt werden. Außerdem müssten unnötige bürokratische Hürden abgebaut werden. Gleiches gelte auch, um in NRW zügig einen nachhaltigen und sozialen Wohnungsbau voranzubringen. Nicht nur über Geschlechtergerechtigkeit zu reden, sondern diese auch zu verwirklichen und zum Beispiel den „Gender Pay Gap“ zu beseitigen, ist der Recker Ratsfrau ebenso ein Herzensthema wie das Tierwohl und ein Verbot der Massentierhaltung. Damit letzteres gelingen kann, müsste die aktuell besonders unter Druck stehende Landwirtschaft finanziell unterstützt werden. Bessere finanzielle und strukturelle Unterstützung fordert die Direktkandidatin im Wahlkreis 82 (Steinfurt III) auch für das Ehrenamt. Dieses dürfe nicht länger dazu missbraucht werden, das sozialpolitische Versagen der Verantwortlichen zu kaschieren.

Gemeinsam mit dem Spitzenduo aus Dr. Carolin Butterwegge und Jules El-Khatib will sich DIE LINKE für mehr soziale Gerechtigkeit im NRW-Landtag einsetzen. Für Bildungsgerechtigkeit benötige es laut der Spitzenkandidatin nicht nur kostenlose Lehrmittel und Mittagessen, sondern einen Rechtsanspruch auf einen Gesamtschulplatz. Der Ganztagsunterricht soll mit ausreichend Lehrkräften und Schulsozialarbeit dafür sorgen, dass Hausaufgaben und Noten durch individuelle Förderung und Beurteilung ersetzt werden. Spitzenkandidat El-Khatib will die Anliegen und Kämpfe der Menschen in NRW aufnehmen und in den Landtag tragen, und sie in ihrem Einsatz für eine bessere Welt vor Ort unterstützen. Dafür gibt es aus dem Münsterland starke Unterstützung: Gemeinsam mit Ulrich Thoden aus Münster (Platz 12), Nils Feldhaus aus Gronau (Platz 16) und Frank Büning aus Bocholt (Platz 30) wird DIE LINKE um Stimmen für einen sozial-ökologischen Wandel in NRW auch im Münsterland werben.