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            <title>Die Linke Kreisverband Steinfurt: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Kreisverband Steinfurt</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 21:13:01 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 21:13:01 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-370358</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 12:37:26 +0100</pubDate>
                <title>Stellungnahme zur Situation des Aaseebades der Partei Die Linke im Ibbenbürener Stadtrat</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/stellungnahme-zur-situation-des-aaseebades-der-partei-die-linke-im-ibbenbuerener-stadtrat/</link>
                <author>Fraktion Ibbenbüren </author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stellungnahme zur Situation des Aaseebades der Partei Die Linke im Ibbenbürener</strong></p>
<p><strong>Stadtrat</strong></p>
<p>Nie wieder Aaseebad – Bei uns schlägt dies weiterhin Wellen</p>
<p>Am 25.11.2025 gab es eine offizielle Stellungnahme zu einem Thema, das alle Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener aktuell bewegt: das Aaseebad schließt – und das final.</p>
<p>Der Presseerklärung wohnten der Bürgermeister, Herr Dr. Schrameyer, sowie der Großteil der Fraktionsvorsitzenden bei.<br>Somit auch wir, die Partei Die Linke im Ibbenbürener Stadtrat. Aus unserer Sicht wurde ein Pressegespräch inszeniert, das nach außen hin darstellen sollte: „Wir sind eine Einheit und stehen mehrheitlich zusammen.“.<br>Dieser vermeintlichen Gesprächsatmosphäre widersprechen wir aus den nachfolgenden Gründen.</p>
<p>Der marode Zustand und die, daraus resultierenden, verheerenden Sicherheitseinschränkungen bei einer weiteren Nutzung lassen auch uns zu dem Entschluss kommen, dass eine Schließung unumgänglich ist. Die Herleitung dieses Entscheids unterstützen wir allerdings nicht.</p>
<p>Trotz einer externen Verwaltungsgesellschaft sollte unserer Auffassung nach klar sein, dass die finale Verantwortung in den Händen der Verwaltung, der Stadt Ibbenbüren und des ersten Bürgers der Stadt liegt.<br>Eine Entscheidung dieser Relevanz leichtfertig damit zu entschuldigen, man „habe sich darauf verlassen, das Aaseebad würde noch fünf bis zehn Jahre machen“, wird von unserer Linksfraktion kritisch hinterfragt.</p>
<p>Bereits am 07.08.2025 wurde das Freibad des Aaseebades geschlossen. Grund dafür seien marode Wasserleitungen.&nbsp;<br>Auf die Frage, weshalb im direkten zeitlichen Zusammenhang keine weitere Überprüfung des restlichen Bades vorgenommen wurde, konnte lediglich geantwortet werden, dass die Schäden des Frei- und Hallenbades nicht miteinander zusammenhängen würden.&nbsp;<br>Die eigentliche Frage bleibt dennoch unbeantwortet.</p>
<p>Ebenso wie viele andere Unklarheiten, die zurückzuführen sind auf eine intransparente Kommunikation der Stadt gegenüber den Ratsmitgliedern, sowie den Bürgerinnen und Bürgern.</p>
<p>Nur gut drei Millionen Euro innerhalb von 42 Jahren in ein städtisches Freizeitbad zu „investieren“, lässt tief blicken.&nbsp;<br>„Der Rat hätte andere Prioritäten gehabt“ – unserer Ansicht nach nur deshalb, da das Ausmaß des eigentlichen Sanierungsstaus nicht vollumfänglich zu überblicken war. „Hoffnung“ und „Wünsche“ dürfen solche Entscheidungen nicht beeinflussen.&nbsp;<br>Wir brauchen Zahlen, Daten und Fakten!</p>
<p>Während es bei dem Pressegespräch vom 25.11.2025 vorrangig um Kostenfaktoren und detaillierte Darstellungen der Schäden des Aaseebades ging, haben wir uns gefragt:</p>
<p>Was passiert mit den Mitarbeitenden? Die Meisten sind nämlich nicht über die Stadt Ibbenbüren beschäftigt, sondern über die Ibbenbürener Bäder GmbH. Eine Schließung des Aaseebades bedroht somit nicht nur das Freizeitangebot Ibbenbürens, sondern insbesondere die Existenzen der Mitarbeitenden.&nbsp;<br>Aus diesem Grund haben wir einen Antrag an den Bürgermeister gestellt. Die Ibbenbürener Bäder GmbH soll aufgelöst werden und die Verwaltung in den Schul- und Sportausschuss übergehen.&nbsp;<br>Mit dieser Übertragung können wir für mehr Transparenz und Mitgestaltung sorgen. Freizeitaktivitäten dürfen nicht ausschließlich aus wirtschaftlicher Motivation heraus verwaltet werden. Sie müssen besonders für Angelegenheiten, die die Mitarbeitenden und Bürgerinnen und Bürger betreffen, sozial und solidarisch ausgerichtet sein.</p>
<p>In dem Antrag fordern wir zusätzlich, dass die Beschäftigten der Ibbenbürener Bäder GmbH weiterhin in gesicherten Arbeitsverhältnissen verbleiben können – auch, wenn diese bislang nicht bei der Stadt Ibbenbüren beschäftigt waren.</p>
<p>Ein „Ausbaden“ dieser Situation darf nicht auf den Schultern derjenigen lasten, die das Aaseebad jahrzehntelang aufrechterhalten haben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364888</guid>
                <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 11:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Stammtisch mit Ulrich Thoden am 05.02. in Ibbenbüren, &quot;Zur Blankenburg&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/stammtisch-mit-ulrich-thoden-am-0502-in-ibbenbueren-zur-blankenburg/</link>
                <author>ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (OV Ibbenbüren - Tecklenburger Land)</author>
                <description>Unser Linker Ortsverband Ibbenbüren - Tecklenburger Land lädt alle Interessierten herzlich ein zum Stammtisch mit unserem Direktkandidaten für den Bundestag, Ulrich Thoden. Am Mittwoch, den 05.02., um 19 Uhr „Zur Blankenburg“, An der Blankenburg 53, in 49479 Ibbenbüren-Dörenthe.

Der Berufsschullehrer und Gewerkschafter, der auch auf dem aussichtsreichen Listenplatz 4 der Linken in NRW kandidiert, stellt sich und unser Programm für die nächsten vier Jahre im Bundestag vor und freut sich auf alle Fragen und Gespräche. Neben der Bundestagswahl werden wir auch den Fall der „Brandmauer“ gegen die AfD thematisieren. Eine Anmeldung ist nicht nötig.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358701</guid>
                <pubDate>Mon, 20 May 2024 10:22:00 +0200</pubDate>
                <title>#buntes Europa - Ibbenbüren gegen Rechts</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/buntes-europa-ibbenbueren-gegen-rechts/</link>
                
                <description>Wir rufen auf zur Teilnahme an der Kundgebung von Ibbenbüren gegen Rechts am Sonntag, 26. Mai 2024, um 15 Uhr am Oberen Markt in Ibbenbüren. &quot;Für ein offenes und friedliches miteinander ohne Platz für Populismus!&quot;
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz setzen. Wir sind die Brandmauer gegen den Rechtsruck, gegen Hass und rechte Hetze! Unsere Antwort heißt Solidarität! Ibbenbüren ist und bleibt bunt und tolerant!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357089</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Feb 2024 10:07:19 +0100</pubDate>
                <title>Haushaltsrede 2024</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/haushaltsrede-2024/</link>
                <author>Richard Frank</author>
                <description>Die Rahmenbedingungen für die Erstellung des Haushalts sind schwierig.
Pflichtaufgaben, Pflege und Ausbau einer unverzichtbaren Infrastruktur.
Weil vor allem Transferzahlungen von Land und Bund nicht ausreichen, fehlen 10 Mio. in
der Haushaltskasse. Ein sog. Strukturell bedingtes Minus. Die Konsequenz nach
intensiven und langwierigen Beratungen: Kürzungen in verschiedenen Bereichen,
Steuererhöhungen, höhere Gebühren für Dienstleistungen. Die Bürger sind begeistert!
Wer aber ist für die finanzielle Schräglage der Stadt verantwortlich?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür gibt es Gründe in unserem stinkreichen Land:<br> In der Bundesrepublik und weltweit scheffeln tausende von Milliardär*innen (Tendenz<br> steigend) immer neuen Reichtum und horten über ihren Besitz die Hälfte des weltweiten<br> Vermögens. Über Black Rock und anderen Finanzmultis steuern sie die Konzerne der Welt<br> im Interesse ihrer Profite. Herr Merz lässt grüßen! (Merz, das ist übrigens der, der die AFD<br> halbieren wollte.)<br> Dem obszönen Reichtum und der monopolisierten Entscheidungsmacht kapitalistischer<br> Eliten steht eine Rekordzahl Beschäftigter gegenüber, die trotz heftiger Arbeitskämpfe<br> nicht einmal den Inflationsausgleich durchsetzen konnten. Wie kann es sein, dass immer<br> mehr Menschen auf die Unterstützung der Tafeln angewiesen sind? Dass inzwischen mehr<br> als jedes fünfte Kind in Deutschland arm bzw. armutsgefährdet ist? Das ist ein Skandal!<br> Weltweit explodieren die Ausgaben für die Rüstung (100 MRD sog. Sondervermögen für<br> die Bundeswehr), während Millionen Menschen unter Hunger leiden und aus ihrer Heimat<br> vertrieben werden.<br> ((. Der sog. Wehretat ist in den letzten Jahren regelmäßig erhöht worden. Im Jahr 2022 mit<br> 55,8 MRD Nr. 7 in der Welt. ))<br> Oder, schauen Sie sich doch mal die Kapriolen um den Bundeshaushalt an, da wird schnell<br> klar, dass da für die substanziellen Dinge der Städte und Kommunen und der Menschen,<br> die dort leben, nur wenig übrig bleibt.</p>
<p>Dabei wären die Lösungen dieser Probleme relativ einfach, wenn man zu folgenden<br> Maßnahmen bereit wäre:<br> - Einen Schuldenschnitt für unsere Städte und Gemeinden.<br> - Einführung einer Reichensteuer für große Vermögen.<br> - Steuern auf Spekulationsgewinne und die Übergewinnsteuer.<br> - Wiedereinführung der Vermögenssteuer, (wie etwa in den USA, in Frankreich<br> oder England),<br> - Übergang zu einem gerechterem Steuersystem. (Einkommenssteuer: Quote<br> wie bei Kohl oder mehr!)<br> - Keine Politik der „Schwarzen Null“, als Hintertür für die Verweigerung von<br> notwendigen Investitionen.<br> - Und natürlich intensive Friedensverhandlungen auf allen Ebenen, statt immer<br> mehr Waffen zu liefern. (Deutschland soll kriegstauglich werden, so ein<br> Wahnsinn!)<br> Und hier bei uns vor Ort: Geben wir die uns verbleibenden Mittel an den richtigen Stellen<br> aus? Und wer trägt für die Finanzentscheidungen die Verantwortung? Schauen wir mal auf<br> die Abstimmungsergebnisse im Rat.</p>
<p>Dazu kommt - alle Jahre wieder - die Kreisumlage. Der Kreis verweist auf die LWL-<br> Umlage. Man schiebt sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Muss gezahlt werden.</p>
<p>Wo würde DIE LINKE ansetzen?<br> Das Dringenste: und hier muss investiert werden, um längerfristig Geld zu sparen:<br> Klimaschutz, Klimafolgenanpassung<br> ... da werden wir unserer Verantwortung vor Ort nicht gerecht.<br> Gerade in der jüngeren Vergangenheit haben die Extremwetterereignisse nicht nur in<br> Deutschland an Häufigkeit und Intensität zugenommen.<br> - Zweidrittel der weltweiten CO2-Belastung wird übrigens von nur 100<br> Großkonzernen verursacht.<br> - Wir brauchen dringend bei uns einen ökologischen Systemwechsel.<br> Das heißt:<br> - wir müssen darauf bestehen, dass ökologisch unbelastete Baustoffe verwendet<br> werden.<br> - dass Grün-, Wasser-, und Freiflächen eingeplant werden.<br> - eine Umflut für den Aasee.<br> - dass Flutmulden entstehen.<br> - dass PV-Pflicht durchgesetzt wird.<br> - dass Kaltluftschneisen berücksichtigt werden.<br> - dass Dach- und Fassadenbegrünung nicht nur geplant, auch umgesetzt werden.<br> Das Kulturhaus (Alte Sparkasse) hätte sich angeboten, als sichtbares Zeichen für<br> Umdenken seitens der Stadt. - Inkl. Entsiegelung</p>
<p>Wir brauchen wie die Stadt Rheine einen gesamtstädtischen Masterplan zur Entsiegelung<br> von Flächen in der Stadt. So wird die Attraktivität und das (Mikro-) Klima verbessert.<br> (Dafür wurde die Stadt Rheine 2021 mit dem Bodenschutzpreis NRW ausgezeichnet.)<br> Was wir nicht mehr brauchen: eine Eisbahn!<br> Wer dennoch glaubt, eine Bahn mit erheblichen Energieaufwand hergestelltem Eis im<br> Dez./Jan. als Konsumfördermaßnahme, das für unumstößlich zu erachten, der will oder<br> kann nicht kapieren, dass wir uns das schon lange nicht mehr leisten können.<br> Verkehr:<br> Wir brauchen eine konsequente Verkehrswende! Ibb. ist keine „Fahrradstadt“ Auch wenn<br> oft das Gegenteil behauptet wird. Die tägliche Praxis beweist das.<br> Wohnungsbau:<br> Wir müssen eine völlig andere Wohnungsbaupolitik betreiben. Soziale und ökologische<br> Aspekte sind hier die entscheidenden Parameter. D. h. bezahlbar und mit Rücksicht auf die<br> natürlichen Ressourcen. Das sog. Betongold in unserer Stadt ist da schon gar keine<br> Lösung! Es macht private Investoren reicher und erhöht die Ausgaben für das staatlich<br> finanzierte Wohngeld. Mehr als 50 ha verbraucht die BRD täglich, verbaut, versiegelt,<br> besiedelt, Natur ausradiert. Wir fressen geradezu Flächen. Und Ibb. ist da gut beteiligt.<br> Gründkenliet, Schierloher Mühlenweg, Dickenberg, usw. ...<br> BM und Kämmerer schielen dabei auf Verkaufserlöse und Grundsteuer B. Wo sind<br> alternative Versuche oder gar Lösungen? Ich sehe hier keine!<br> Innenstadt:<br> Wir brauchen eine Innenstadt, in der Menschen sich begegnen, einkaufen und wohnen<br> können. Wir brauchen mehr Grün in der Stadt. Den gewünschten, selbstverwalteten<br> Jugendtreff als Klimacafé. Vernetzte, klimafreundliche Mobilitätslösungen, eine<br> bürgerfreundliche Verwaltung. Nicht zuletzt mehr kulturelle Angebote und vieles darüber<br> hinaus, so dass sich das gesellschaftliche Leben entfalten kann kann.</p>
<p>Grundsteuer<br> Eine weitere Erhöhung der Grundsteuer B, die alle Hausbesitzer und damit auch alle<br> Mieter trifft, lehnen wir ab. Angesichts der erheblichen Verteuerung der<br> Lebenshaltungskosten, Energie, Lebensmittel, Inflation eingerechnet, hat das ja schon zu<br> großen Belastungen der Menschen geführt.<br> Gewerbesteuer<br> Wir brauchen eine höhere Gewerbesteuer, etliche Unternehmen unterstützen das!<br> Der Hebesatz der Gewerbesteuer fällt nach unserer Auffassung viel zu gering aus. Da<br> sollte man deutlich nachjustieren. Firmen wollen eine gut ausgebaute Infrastruktur, und<br> dafür sollen sie einen fairen Preis zahlen. Die Gewerbesteuer ist im übrigen bei<br> unternehmerischen Standortentscheidungen eher nachrangig. Relevante Kriterien sind:<br> Marktfähigkeit der Produkte und Dienstleistungen<br> Arbeitskräftepotential</p>
<p>Grundstücksverfügbarkeit und deren Kosten<br> Verkehrsinfrastruktur<br> Niveau der Gebühren für Entgelte für Wasser, Abwasser, Abfall und Energie<br> Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung<br> Und wir brauchen eine andere Schule<br> Eine verwirrende Vielfalt kommunaler Schullandschaften finden wir in NRW. Andere<br> Bundesländer sind da viele weiter. Gymnasium und Gesamtschule. Und das ist noch eine<br> Schulform zu viel! Nur so wäre ein Vergleich mit anderen europäischen Ländern möglich.<br> Ein Höhepunkt dieser falschen Entwicklung in Ibb. ist die Entscheidung pro Neubau einer<br> Hauptschule oder eines Gebäudes, sagt der BM. Dieses „Projekt“ soll nach Fertigstellung<br> 25 Mill. Euro oder mehr kosten.<br> Unsere wiederholten Lösungsvorschläge, die sowohl aus pädagogischer, wie aus<br> finanzpolitischer Sicht hier richtungsweisend sind, haben Sie schlicht ignoriert.<br> Ein Wort zum Gebundenen Ganztag für die beiden Gymn. und der RS gefordert. Wir haben<br> das natürlich ausführlich begründet, warum der wichtig ist. Nicht zuletzt hätte das bei<br> Realisierung dem Kämmerer mittelfristig ca. 2 Mill. in die städtische Haushaltskasse<br> gebracht. Der Soziologe und Erziehungswissenschaftler Aladin El-Mafalaani von der Uni<br> OS sagt, ich zitiere: „Alle Kinder brauchen ein gute Ganztagsbetreuung, die Verantwortung<br> der Familien müssen abgeschwächt werden, und es müssen familienergänzende und zum<br> Teil familienersetzende Leistungen durch Institutionen vollbracht werden.“<br> Frau Feller will Familien einbinden. Nichts Neues, nur es funktioniert nicht. Oder nur in<br> gebildeteten Familien, wo ́s eh nicht gebraucht wird!<br> Erna-de-Vries-Gesamtschule. Diese Schule ist auf 4 Züge pro Jahrgang begrenzt worden.<br> Ein Blick auf die jährlichen Ablehnungsquoten zeigt aber jedes Jahr viele enttäuschte<br> Kinder und ihre Eltern. In den letzten Jahren hätte man jeweils 2 Klassen mehr einrichten<br> können. Der vielgepriesene Elternwille scheint hier keine Bedeutung zu haben. Auf die<br> Kinder, die aus gutem Grund nur zu gern diese Schule besuchen wollten, wird schon gar<br> keine Rücksicht genommen. Klar, Sie verweisen hier auf die Entscheidung des Rates,<br> (ohne DIE LINKE) der die 4 Züge sanktioniert hat. Und Sie wissen auch warum. Lassen<br> Sie uns diesen Ratsbeschluss zurücknehmen, bauen wir die Gesamtschule weiter aus.<br> Damit wäre eine positive schulpolitische Entwicklung auch in Ibbenbüren möglich.<br> Und wenn Sie darüber hinaus wissen wollen, wie Schule anders und besser funktioniert,<br> dann schauen sie sich doch mal über den Tellerrand. Es muss nicht einmal über die<br> Landesgrenze gehen: fahren Sie nach Bielefeld, dort gibt es die Laborschule. Oder noch<br> einfacher, die Primus Schule (Berg Fidel) in Münster und nicht zuletzt die Freie Schule<br> Tecklenburger Land, hier bei uns in Ibb., in der Wilhelmstrasse.<br> Was wir gut finden<br> Die Einrichtung eines Familienbüros in der Großen Straße.</p>
<p>Das Begegnungszentrum erhält, von allen Fraktionen unterstützt, den benötigten Zuschuss<br> und entlastet somit auch die Verwaltung der Stadt.<br> Die finanzielle Unterstützung des Hospizes mit 75000,00 Euro für 3 Jahre, richtig!<br> Das Integrationskonzept, was lange wehrt, wird endlich gut? Mal sehen , wie es weiter<br> geht?<br> Es ist damit begonnen, die Grundschulen für den Rechtsanspruch OGS fit zu machen.<br> Warum lehnen wir diesen Haushalt ab?<br> . Neues Gebäude für die Hauptschule, benötigen wir nicht!<br> . Diese Brücke, protzig, auch wenn eine NRW-Förderung mitfinanziert, brauchten wir<br> nicht. Die Stadt ist da mit 900000,00 Euro beteiligt.<br> . Eine Eisbahn darf es nicht mehr geben!<br> . Der Hebesatz der Grundsteuer B ist zu hoch, für die Gewerbesteuer zu niedrig.<br> . Beitragserhöhungen für Kindergärten und Schule, (Offener Ganztag, Schule von 8,00-<br> 13,00 Uhr), ohne uns.<br> Und natürlich gibt es noch viel mehr Gründe!<br> Bei Herrn Burlage und Herrn Beulting und dem ganzen Team möchte ich mich an dieser<br> Stelle für die Erstellung des Haushalts bedanken. Da steckt diesmal besonders viel Arbeit<br> drin. Auch wenn das Ergebnis nicht auf unsere Zustimmung trifft.<br> Für die Fraktion DIE LINKE<br> Richard Frank</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355546</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 14:21:00 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE trifft sich - am 08.11. in der Gaststätte &quot;Zur Blankenburg&quot; in Dörenthe</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/die-linke-trifft-sich-am-0811-in-der-gaststaette-zur-blankenburg-in-doerenthe/</link>
                <author>Ortsverband Ibbenbüren &amp; Tecklenburger Land</author>
                <description>Der Ortsverband Ibbenbüren &amp; Tecklenburger Land lädt alle Interessierten ein: Am Mittwoch, 08.11.2023, um 19 Uhr in die Gaststätte &quot;Zur Blankenburg&quot;, An der Blankenburg 53 in 49479 Ibbenbüren- Dörenthe.
Aktuelle LINKE (Kommunal-)Politik, Wohnungspolitik und auch gerne spontan alle Themen, die Euch am Herzen liegen. Kommt vorbei!</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 15 May 2023 08:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Perspektive im Handwerk durch 4-Tage-Woche statt TikToks</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/perspektive-im-handwerk-durch-4-tage-woche-statt-tiktoks/</link>
                
                <description>Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Frank Tischner, hat am 02.05.2023 in der IVZ Perspektiven für das Handwerk gefordert. Die dort getätigten Aussagen würden an der Lebensrealität vieler Beschäftigter und Unternehmer vorbeigehen. Das meint der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Marvin Freund, der sich als sachkundiger Bürger im Kreis Steinfurt für DIE LINKE. und im Vorstand des Ortsverbandes Ibbenbüren – Tecklenburger Land engagiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Fast alle Auftragsbücher sind rappelvoll und viele Beschäftigte ächzen unter der hohen Arbeitsbelastung. Herr Tischner will für eine Zukunft des Handwerks werben – die ist aber schon längst da: die hohe Nachfrage sorgt für viele zukunftsorientierte Jobs. Wer aber neue Mitarbeiter:innen sucht, der muss mit fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen statt mit TikTok-Tänzen werben.</p>
<p>Jeder weiß, dass ein Dachdeckergeselle mit 67 keine Dachpfannen mehr legen kann und das Renteneintrittsalter für diese Menschen viel zu hoch ist. Eine 4-Tage-Woche bei Lohnausgleich wäre eine Maßnahme, welche die jahrzehntelange hohe körperliche Belastung mindern könnte. Zudem weigern sich viele Arbeitgeber:innen ihren Angestellten eine dringend nötige Inflationsausgleichsprämie und höhere Löhne zu zahlen.</p>
<p>Was aber sicher nicht hilft, ist Jugendliche als Smartphone-süchtig zu diskreditieren, während auf dem eigenen Instagram-Account im Stundentakt Fotos mit Abgeordneten hochgeladen werden, die das Arbeiten mit den eigenen Händen auch nur vom Hören-Sagen kennen.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-337859</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Apr 2022 08:19:00 +0200</pubDate>
                <title>Neuer Vorstand der LINKEN im Tecklenburger Land lädt zum 06.04.22 in den Goldenen Anker nach Ibbenbüren-Dörenthe ein</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/neuer-vorstand-der-linken-im-tecklenburger-land-laedt-ein/</link>
                <author>Ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (DIE LINKE Ortsverband Ibbenbüren &amp; Tecklenburger Land)</author>
                <description>Der LINKE Ortsverband Ibbenbüren &amp; Tecklenburger Land hat einen neuen Vorstand gewählt. Jennifer Kölker aus Recke und Gerrit Bresch aus Mettingen freuen sich als Sprecher:innen-Duo auf die zukünftigen Aufgaben: „Gemeinsam mit den vielen neuen, motivierten Mitgliedern wollen wir uns in unserer Heimat für sozialen und ökologischen Wandel einsetzen. Wir laden alle Interessierten ein, uns und unsere Kandidierenden zur Landtagswahl am Mittwoch, den 06.04.2022, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zum Goldenen Anker“ in Dörenthe kennenzulernen und sich gerne auch in den Landtagswahlkampf einzubringen, welcher an diesem Abend Thema sein wird. Meldet Euch bei uns für Fahrgemeinschaften oder um über Zoom an der Veranstaltung teilnehmen zu können.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Komplettiert wird der neue Vorstand durch die stellvertretenden Sprecher Thilo Wüller aus Ibbenbüren und Marvin Freund aus Recke, sowie den Beisitzer:innen Norbert Fluchtmann und Maria Frank aus Ibbenbüren und Josua Kümper aus Mettingen. Ein letzter Beisitzer-Posten soll zeitnah nachbesetzt werden.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-337635</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Mar 2022 13:13:00 +0100</pubDate>
                <title>Schulbesuch der Kinder aus der Ukraine </title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/schulbesuch-der-kinder-aus-der-ukraine/</link>
                <author>fraktion-ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (Richard Frank, Fraktion Ibbenbüren)</author>
                <description>Viele Menschen aus der Ukraine fliehen vor diesem Krieg, der schon jetzt zu viele Opfer gefordert hat und Millionen die Heimat kosten wird. Besonders verletzlich sind die Kinder, die ihr gewohntes Umfeld, auch das von Schule und Kindergarten verlassen müssen. Sie verlieren Vertrauenspersonen, Freunde und Verwandte und müssen sich nun in einem fremden Land und einer anderen Sprache neu orientieren. Sie brauchen Schutz. Eine besondere Herausforderung besteht für uns darin, sie in unsere Schulen und Kindergärten zu integrieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das gilt grundsätzlich für alle Kinder. Wir hoffen, dass wir die Neuerungen auf die Arbeit mit allen Flüchtlingskindern übertragen können, das war schon lange überfällig. Denn im Gegensatz zu Flüchtlingskindern aus anderen Ländern haben die ukrainischen Kinder ab sofort das Recht auf einen Kitaplatz und die Pflicht zum Schulbesuch. Jedoch arbeiten viele Schulen mit knapper Personaldecke auch wegen der Pandemie an den Grenzen der Belastbarkeit. Wir brauchen deshalb zusätzlich Personal: Lehrer*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen. Lehramtsstudenten als Lernbegleiter und pensionierte Lehrkräfte. Der schulpsychologische Dienst wird gefordert sein. Weitere multiprofessionelle Teams, „Quereinsteiger“ und außerschulische Akteure sollten in Zusammenarbeit mit Lehrern wertvolle Unterstützung leisten. Darüber hinaus bekommen die Lehrer*innen aus der Ukraine eine besondere Funktion. Bildung hat in der Ukraine einen hohen Stellenwert. Auch deshalb muss berücksichtigt werden, dass Eltern und Kinder in ihrem Land eine andere Schule kennen. Nicht gegliedert ab Klasse 5, sondern wie unsere Gesamtschule für alle Kinder gleichermaßen. Mit allen Abschlüssen.</p>
<p>&nbsp;„Oberster Maßstab aller konkreten Entscheidungen zur Beschulung sollte immer das Wohl der Kinder und Jugendlichen sein.“ (Quelle: NRW Ministerium f. Schule u. Bildung 08.03.2022). Da in der Ukraine die Regelschule&nbsp; unserer Gesamtschule ähnelt, empfehlen wir eine Anbindung an die&nbsp; Gesamtschule Ibbenbüren. Geeignetes Personal und Material sollten hier stationiert werden.&nbsp; Dort wird Vielfalt gelebt, viele Kinder haben eine andere Muttersprache und/oder Eltern aus anderen Kulturen. Als Einstiegserleichterung könnte Unterricht in allen oder in mehreren Fächern in englischer Sprache angeboten werden. Ältere Schüler*innen könnten je nach Berufswunsch die Oberstufe besuchen oder zum Berufskolleg gehen. Für Raum, Material, Personal und Geld müsste der Schulträger sorgen. Die Quellen zur Rückerstattung der Kosten dürften ihm bekannt sein.</p>
<p>Die Planung und Begleitung sollten von Anfang auf allen verschiedenen Verwaltungsebenen stattfinden. Die Lehrer und Schulleiter, die kommunale Schulverwaltung, der Schulausschuss, die Öffentlichkeit müssen in die Diskussion einbezogen werden. Es dürfen keine schnell gefertigten Lösungen besseren Ergebnissen&nbsp; im Wege stehen. Wie das Ministerium vorgibt: „Oberster Maßstab aller konkreten Entscheidungen zur Beschulung sollte immer das Wohl der Kinder und Jugendlichen sein.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-310694</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Amira Mohamed Ali in Ibbenbüren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/amira-mohamed-ali-in-ibbenbueren/</link>
                <author>Ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (DIE LINKE. Ibbenbüren)</author>
                <description>Amira Mohamed Ali, Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke. im Bundestag.Blauer Himmel, gutgelaunte Menschen jeden Alters, wehende rote Fähnchen. Horst Heemann, 2. Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung Ibbenbüren / Tecklenburger Land stand mit Transparent mitterdrin. Thema: geplanter Hähnchenmaststall in Bockraden. Sonntag Mittag um 13:00 Uhr zwischen den Parkflächen einer FastFood-Kette; irgendwie passend, wegen des Themas.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Pünklich steuerte dann die Limousine mit Berliner Kennzeichen von der Autobahn kommend auf uns zu. Dann ging alles sehr schnell, denn Amira Mohamed Ali, die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, hatte sich bereit erklärt, eingeschoben zwischen 2 Terminen schnelle 15 Minuten lang in der Sache „Hähnchenmaststall“ in Ibbenbüren zuzuhören und einzuordnen und Einschätzungen zu geben.</p>
<p>Richard Frank, nach den Kommunal-Wahlen Fraktionssprecher der Linken im Ibbenbürener Rat, begrüßte sie zeitsparend, um Horst Heemann, 2. Vorsitzender der BI, Raum zu geben, die Situation darzustellen.</p>
<p>Das sei exakt das, was überall in Deutschland an der Tagesordnung sei, antwortete sie, die in der Fraktion in Berlin eine der Tierschutzexpert*innen ist. Die Lobbyisten seien kräftig am Werk. Und zum Glück auch die Bürgerinitiativen gegen diese Anlagen. Immer am Ball sein, Expertisen u.ä. fordern. Erst verzögere sich die Planung. Dann bekommen die Einwender Recht oder die Investoren kalte Füße. Billig-Fleisch für die Discounter, Fast-Food-Ketten und Supermärkte wird in solchen Anlagen produziert.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren ist dagegen der Meinung, dass die industrielle Landwirtschaft mit ihren Mastbetrieben radikal und schnell verändert werden muss. Diese Landwirtschaft ist mitverantwortlich für die Treibhausgasemissionen und für die Zerstörung der biologischen Vielfalt. Luft, Boden, Gewässer werden erheblich belastet.Rechtlich können heute dort Anlagen gebaut werden, wo es vor einiger Zeit verboten war. Das Recht ist nicht auf der Seite der Maststallgegner. Deshalb müssen andere Mittel angewandt werden.&nbsp;Denn der Bau eines Hähnchenmaststalls mit 29999 Tieren bedeutet: keine, oder minimale Rücksicht auf Anlieger, auf Umwelt, auf Tourismus, Ästhetik und Tierschutz. Filteranlagen seien meist sogenannte Emslandfilter: möglichst hoch blasen, möglichst weit verstreuen. Wir kennen das vom Kohle-Kraftwerk.</p>
<p>Amira Mohamed Ali, Horst Heemann und alle Anwesenden waren sich einig: wir benötigen Alternativen, die gibt es, wir alle kennen sie. Die Unterstützungen (rechtlich und finanziell) durch die Landwirtschaftsministerien hin zu einer Wende sind lange nicht konsequent und schnell genug.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-309337</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2020 17:41:48 +0200</pubDate>
                <title>Kommunalwahlprogramm für Ibbenbüren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/das-kommunalwahlprogramm-fuer-ibbenbueren/</link>
                <author>Ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (DIE LINKE. Ibbenbüren)</author>
                <description>Wir können sie uns vorstellen! Die Gesellschaft, in der Integration und Inklusion gelebte Normalität ist. Eine gesunde Umwelt. Eine gerechte Verteilung der Güter. Faire Löhne. Solidarität als Basis unseres Zusammenlebens!

Die Folgen der Konsumgesellschaft sind schon lange spür- und sichtbar. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen. Diese Erkenntnis zeigt sich mittlerweile in fast allen Wahlprogrammen.
Auch für DIE LINKE. Ibbenbüren ist Umweltschutz in Ibbenbüren eins der großen Themen. Sei es die dringend notwendige Energiewende, ein nachhaltiges Aufforstungs-Konzept oder die ökologische Aufwertung des Aasee. Die Liste ist lang!

Immer gilt: Umwelt vor Profit!

Der Kampf für eine gesunde Umwelt geht Hand in Hand mit dem für soziale Gerechtigkeit.
DIE LINKE. Ibbenbüren arbeitet dafür, dass Ibbenbüren eine „Bunte Stadt“ – eine „Stadt für Alle“ wird. Das erreichen wir nur gemeinsam!
Wir wollen, dass alle durch einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr mobil sind. Bezahlbares Wohnen! Förderung von Bildung, Kunst und Kultur! Barrierefreiheit! Dies und mehr fordern wir.

Auch hier gilt: Menschen vor Profit!

DIE LINKE. Ibbenbüren haben die Ideen und den Kampfgeist, die es braucht, um Ibbenbüren zu einer sozialen, solidarischen und ökologischen Stadt zu machen. Lasst es uns gemeinsam anpacken und die Zukunft dieser Stadt gestalten!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stadtentwicklung</strong></p>
<p>"Eine Stadt für Alle" - Soziale Gerechtigkeit vor Ort erfordert soziale, solidarische und ökologische Kommunen. Allen muss sich die Möglichkeit bieten, direkt, demokratisch und politisch Einfluss zu nehmen und Dinge zu verändern und umzusetzen.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren tritt ein</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>für einen nachhaltigen Ausbau des öffentlichen Nahverkehr und damit für gute Erreichbarkeit der Innenstadt und ihrer Stadtteile. Der ÖPNV muss kostenlos sein.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für die Stärkung des regionalen Einzelhandels. #buylocal ist die Devise</p> 	</li> 	<li> 	<p>für eine „Bunte Stadt“, die planerisch verhindert, dass arme und reiche Stadtteile entstehen. Finanzschwächere Bevölkerungsteile dürfen nicht an den Rand gedrängt werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für die Bedürfnisse von Menschen mit Migrationshintergrund. Für eine diverse, offene Gesellschaft.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für eine barrierefreie Stadt.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für Mehrgenerationen Wohnprojekte.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für bezahlbaren Wohnraum.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für die Gründung einer stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für Plätze, Orte, Durchgänge, Passagen etc., die nicht durch private oder kommerzielle Interessen besetzt werden. Ein gesundes Stadtklima entsteht durch mehr Grün- und Freiflächen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>(für Bürger-, Zukunfts- Werkstätten und stadteigenes Personal, das in Moderationstechniken geschult ist. Nicht immer sind externe Beratungsbüros die vernünftige Alternative.) - Der Punkt ist nicht verständlich und Bürger*innen müsste gegendert werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für die Erhaltung baulicher Altbestände. Z.B. muss die Umwandlung alter Industriegebäude o.ä. in Kulturorte und Wohnanlagen unterstützt werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>für Denkmalschutz. Bestimmend für die Schönheit der Stadt ist das Ensemble aus neu und alt.</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wohnen und Leben</strong></p>
<p>DIE LINKE. sieht mit Sorge, wie das Wohnen in unserer Stadt immer mehr den privaten Investoren als Geld- und Spekulationsplattform überlassen wird. Wir meinen, dass es um mehr als nur ein Dach über dem Kopf geht; das Gefühl, „zuhause sein zu können“ sollte neben der Bezahlbarkeit auch als wichtiger sozialer Faktor angesehen werden.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>30% aller Neubauten müssen als sozial geförderter und somit bezahlbarer Wohnraum verbindlich vorgeschrieben sein.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kostenlose Mietberatung im Rathaus anbieten.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Innovative, freie und unabhängige Wohnprojekte noch stärker unterstützen, wie z.B. Senioren-WG, Hospiz, generationsübergreifendes Wohnen und Wohnprojekte wie Wunschwohnen am Aasee.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Investitionen der Ibbenbürener Baugenossenschaft müssen viel mehr in guten, ökologisch vertretbaren und bezahlbaren Wohnraum fließen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Öffentliche, unabhängige und zeitlich schnell erreichbare Sozialberatung.</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verkehr und Mobilität</strong></p>
<p>Das Auto ist immer noch das Hauptverkehrsmittel und wird zunehmend zum Verkehrsproblem. Der ÖPNV ist nicht ausreichend ausgebaut und auch für Menschen, die zu fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, ist im Verkehrsbild nicht genug Platz. Es muss radikal alles dafür getan werden, das zu ändern.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Einen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)</p> 	</li> 	<li> 	<p>Mobilität durch den ÖPNV rund um die Uhr.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Vorfahrt für das Fahrrad</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ein neues, visionäres Verkehrskonzept für das Stadtgebiet und eine autofreie Innenstadt.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ausbau des Bahnhofs als Mobilitätsmittelpunkt , dabei unverzüglich eine barrierefrei Nutzung ermöglichen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Eine neue Schüler-Bahnverbindung vom Bahnhof Ibbenbüren zum Schulzentrum Kepler- Gymnasium/Gesamtschule. Änderung zügig einrichten und dadurch die Wilhelmstraße entlasten.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Einsatz von Shuttlebusses zu Großveranstaltungen.</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wirtschaftsstruktur, Finanzen und Arbeitsmarkt</strong></p>
<p>Ibbenbüren liegt beim verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte im NRW- Vergleich von 396 Kommunen an 341 Stelle. Da hilft der wiederholte Hinweis auf niedrige Arbeitslosenzahlen auch nicht weiter. (NRW Landesdatenbank, Stand 24.04.2020)<br> Unsere Wirtschaft muss sozial und nachhaltig werden! Dafür muss es einen grundlegenden Wandel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik geben. Den Grundstein dafür wollen wir in der kommunalen Wirtschaft legen.</p>
<p>Und: in Ibbenbüren bestehen dafür die besten Voraussetzungen. Ibbenbüren besitzt anders als viele andere Gemeinden in NRW einen Schatz: Bereits erschlossene Gewerbeflächen.<br> Nur wie geht die Stadt damit um? Nicht im Sinne einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie auf dem Hintergrund der 2015 von der UN verabschiedeten Agenda 2030.</p>
<p>(Ein Ansatz, der selbst die Bundesregierung dazu anregte, 17 Teilziele zu einer Gesamtstrategie zu verknüpfen.)<br> Auf kommunaler Ebene wollen wir diesen Ansatz sowohl bei der Förderung wie bei der Ansiedlung von Betrieben nutzen aber auch bei der Vergabe von privaten und öffentlichen Bauvorhaben.</p>
<p>Im kommunalen Bereich müssen wir soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklungsaspekte verbinden.<br> Für eine soziale, demokratische und antikapitalistische Wirtschafts- und Finanzpolitik!</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Ansiedlung von Betrieben, wo die Qualität der Arbeit, nicht die Quantität der Arbeitsplätze im Vordergrund steht.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Mitarbeiter*innen müssen an innerbetrieblichen Entscheidungen an maßgebender Stelle beteiligt werden (flache Hierarchien).</p> 	</li> 	<li> 	<p>Produktivkraftentwicklung (Betriebsergebnis pro Arbeiterstunde) muss an die Mitarbeiter*innen zum Teil weitergegeben werden in Form von Lohnsteigerung oder Arbeitszeitausgleich (35-Stunden-Woche).</p> 	</li> 	<li> 	<p>Gleichen Lohn für Gleiche Arbeit. Dieses Prinzip gilt immer: keine Lohndiskriminierung für Frauen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Vorrang nachhaltigen Wirtschaftens: Flächen- und Ressourcenverbrauch mit einer langfristig angelegten Strategie möglichst gering halten (nachhaltiges Energiekonzept).</p> 	</li> 	<li> 	<p>Vereinbarkeit von Familie und Beruf; kein Home-Office auf Kosten der<br> 	Frauen. Anbindung der Betriebe an ein innovatives Verkehrskonzept, sowohl, was dieMobilität der Mitarbeiter*innen angeht, als auch die Energiewende: ehrlich, sozial, radikal.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Anlieferung von Betriebsmitteln oder die Lieferung von Produkten. Dabei sollten möglichst alle Förderprogramme von Bund und Land und sogar EU mit eingebunden werden.</p> 	</li> </ul><p>Neben der Privatwirtschaft geht es um:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Förderung für Betriebe, die am Gemeinwohl orientiert sind.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Förderung genossenschaftlicher Betriebe.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ausweitung der wirtschaftlichen Betätigung kommunaler Betriebe.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Gleichwertige Lebensbedingungen, soziale Vielfalt und quartiersnahe Versorgung für alle Bürger*innen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf die Bedürfnisse der Bürger*innen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Stärkung der Gewerkschaften.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Bei Bedarf: Entschuldung der Kommunen für nachhaltige Handlungsfähigkeit. Immer gilt: Mensch vor Profit!</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Umwelt, Klima und Energie</strong></p>
<p>In unserer Stadt dominieren die Interessen der Investoren und Gewerbetreibenden. Landwirtschaftliche Flächen werden zunehmend versiegelt für neue Gewerbegebiete. Bäume werden abgeholzt. Bauwerke sprießen aus dem Boden. Massentierhaltung wird hingenommen.Von Nachhaltigkeit ist Ibbenbüren weit entfernt.<br> DIE LINKE. Ibbenbüren unterstützt die Ziele der Fridays for Future Bewegung.</p>
<p>Wir meinen es ernst: Klima vor Profite!</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Abholzungsstopp für alle Bäume; Verabschiedung eine Baumsatzung, die ihren Namen auch verdient.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Zusätzlich 50.000 neue Bäume für die Stadt anpflanzen: für jeden Menschen einen Klimabaum!</p> 	</li> 	<li> 	<p>Anpflanzung von Frühblühern / Blühwiesen / Schaffung natürlicher Wegränder</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ökologische Aufwertung des gesamten Aasee Bereiches für Flora und Fauna; eine Aasee Umflut als Sofortmaßnahme muss her.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ehrliche, soziale radikale Energiewende</p> 	</li> 	<li> 	<p>RWE-Kohlekraftwerk sofort und endgültig abschalten</p> 	</li> 	<li> 	<p>Solaranlagen auf allen öffentlichen Gebäude, Gewerbebetriebe und Neubauten</p> 	</li> 	<li> 	<p>Die Umrüstung aller ca. 5.800 Straßenlaternen der Stadt mit energiesparender LED- Technik sofort umsetzen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kostenlose Energieberatung.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Konsequente Umsetzung des Naturschutzes durch die Stadt Ibbenbüren.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Keine Massentierhaltung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Eine dezentrale und bürgerfreundliche Energieerzeugung, vor allem über regenerative Energien.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Keine Uran-, Atomtransporte durch unser Stadtgebiet. Der gesamte Stadtrat soll diese Forderung unterstützen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kreis-Aktionen, z.B. „Plastiktütenfreier Kreis Steinfurt“ bewerben und umsetzen</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Landwirtschaft</strong></p>
<p>Der Klima- und Umweltschutz ist für das Überleben der Menschheit eine der wichtigsten Vorraussetzungen. Die Rolle der Landwirtschaft ist in zweifacher Hinsicht bedeutend. Sie ist gleichzeitig Betroffene des Klimawandels, wie z.B. die enorme Trockenheit zeigt, als auch Verursacherin. Als verantwortliche Akteurin hat die industrielle Landwirtschaft die Ökosysteme deutlich überstrapaziert. Dabei sind fünf Bereiche von zentraler Bedeutung:</p>
<p>•&nbsp;die Treibhausgasemissionen&nbsp;•&nbsp;die biologische Vielfalt<br> •&nbsp;die Luftqualität<br> •&nbsp;der Schutz des Bodens</p>
<p>•&nbsp;die Gewässerbelastung</p>
<p>Die Landwirtschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen, die nur gelöst werden können, wenn sich die entscheidenden Akteure aus der Politik, aus den Reihen der Verbraucher, dem Handel und der Landwirtschaft einig sind.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Umwidmung der EU-Subventionspolitik zu einer an Umwelt- und Sozialkriterien gebundenen Förderpolitik</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterstützung des Öko-Landbaus</p> 	</li> 	<li> 	<p>Rückkehr zur Kreislaufwirtschaft mit flächengebundener Tierhaltung und regionaler Futtermittelproduktion</p> 	</li> 	<li> 	<p>Vom Weltmarkt zum Wochenmarkt: Sozialökologische Ausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion</p> 	</li> 	<li> 	<p>Eindämmung der Lebensmittelverschwendung.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Verbot des Anbaus von Monokulturen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterbindung von Exporten, besonders von tierischen Produkten.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Sofortiger Stopp der Massentierhaltung</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tierschutz</strong></p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren setzt sich für eine artgerechte und ethisch vertretbare Tierhaltung ein. Nutztiere müssen ihr angeborenes Verhaltensrepertoire ausleben können. Permanente Stallhaltung in Großanlagen setzt sich für viele Bereiche in der Tierhaltung durch. Dabei ist die industrielle Massentierhaltung weder tiergerecht noch ethisch vertretbar. Sie geht in der Regel mit Umweltbelastung (z.B. Gülle, Transporte, etc.) und Arbeitsplatzvernichtung auf kleineren, zumeist bäuerlichen Betrieben einher. Alte landwirtschaftliche Nutztierrassen sterben aus. Ständige Effizienzsteigerungen zur Kostenminimierung gefährden eine tiergerechte Mindestversorgung und Betreuung. DIE LINKE. Ibbenbüren steht im Dialog mit Tierschutz- und Tierrechtsverbänden und unterstützt deren Forderungen.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren tritt ein für:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Eine ökologische Landwirtschaft. Fabrikmäßige Massentierhaltung ist Tierquälerei. Die Ausbreitung von Großmastställen zerstört die Landschaft, Monokulturen und Auszehrung der Böden sind die Folge des fortschreitenden Anbaus von Energiepflanzen wie Mais und Raps.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Genehmigungsstopp für weitere Großmastställe und Schlachtfabriken sowie Erweiterungsgenehmigungen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Verschärfung des Brandschutzes in Mastställen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Wild lebende Tiere sind eine Bereicherung für unsere Region. Die Wiederansiedlung ausgerotteter Tierarten ist möglich und sinnvoll. Wir fordern daher ein vorausschauendes Wildtiermanagement, mit dem die Bedürfnisse von Mensch und Tier ausbalanciert werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Treibjagd-Verbot in öffentlichen und offen zugänglichen Wäldern.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Förderung und Erstellung von Wildtierkorridoren und -passagen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Stärkung von Tierschutzorganisationen in den Kommunen und Förderung von kommunalen Tierheimen bzw. eine Ausweitung der Finanzmittel für örtliche Tierheime durch Übernahme der realen Kosten</p> 	</li> 	<li> 	<p>Verbot von Zirkusgastspielen mit Tieren inkl. Ponykarussells auf Volksfesten</p> 	</li> 	<li> 	<p>Soziale Staffelung der Hundesteuer und eine Befreiung von Hundesteuern für Heimtiere</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kommunale Kastrationspflicht für freilaufende Katzen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterordnung der Silvesterböllerei dem Tier- und Umweltschutz .</p> 	</li> 	<li> 	<p>Vermeidung von Lichtverschmutzung zum Insekten- und Pflanzenschutz</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildung</strong></p>
<p>Bildung ist Menschrecht. Sie soll junge Menschen in die Lage versetzen, gemeinsam mit anderen ein freies, sozial verantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu führen.<br> Aber wie in kaum einem anderen Industrieland bestimmt die soziale Herkunft so sehr den Bildungserfolg.</p>
<p>Das deutsche Schulsystem wird von wirtschaftlichen Interessen und Akteuren unterwandert. Die Ausrichtung von Schule und Bildung an Erfordernissen der kapitalistischen Leistungsgesellschaft soll die Verwertbarkeit der Jugendlichen nach Schule und Universität in der Wirtschaft erhöhen.<br> Der digitale Unterricht im Zuge der Corona-Pandemie machte die Schwächen unseres Schulsystems noch deutlicher sichtbar. Die soziale Schere ging weiter auseinander.</p>
<p>Die Korrektur, die Bund und Land nicht schaffen, muss kommunale Politik organisieren und öffentlich diskutieren.</p>
<p>Die Linke. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Investition in Renovierung von maroden Schulen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kostenlose Bildung, Bildungsmaterialien und Kinderbetreuung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Sponsorenfreien Unterricht</p> 	</li> 	<li> 	<p>Grundsätzlich ganztägig arbeitende Schulen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Inklusion als grundlegenden Bestandteil gesellschaftlichen Miteinanders in Schule und Kita.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Mehr Schulpsychologie und Schulsozialarbeit</p> 	</li> 	<li> 	<p>Vernetzung der Schulen mit der Jugendhilfe</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterstützung reformpädagogischer und freier Schulen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kostenlose, regionale und nachhaltige Verpflegung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Qualifiziertes, kontinuierlich weitergebildetes Fachpersonal</p> 	</li> 	<li> 	<p>Angebote zum Thema Digitalisierung und Datenschutz für Lehrer*innen, auch zu offener Software</p> 	</li> 	<li> 	<p>Eine neue langfristig geplante Schullandschaft</p> 	</li> 	<li> 	<p>Erweiterung der Gesamtschule Ibbenbüren oder eine zusätzliche Neugründung z.B. am Standort Anne-Frank-RS</p> 	</li> 	<li> 	<p>Errichtung eines Oberstufenzentrums als Fernziel, wenn es gesetzlich möglich wird.</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kultur</strong></p>
<p>Kunst, Kultur und Musik sind notwendiger Teil der Gesellschaft. Alle Menschen sollen daran teilhaben. Kulturelles Erleben ermöglicht Menschen, allein oder in Gruppen aus ihrem Alltag heraus neue Welten zu entdecken. Gerade in der Krise haben wir gemerkt, wie wichtig das ist. Und gerade Kulturschaffende, KünstlerInnen, MusikerInnen, Theaterschaffende, Kinos, Kneipen und das Veranstaltungsgewerbe werden noch längere Zeit mit den finanziellen Folgen der Coronakrise kämpfen. In diesem Kampf stehen wir an ihrer Seite.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Ibbenbüren als Stadt der kleinen Einkommen muss sowohl durch Werbung als durch angepasste Eintrittsgelder einen möglichst großen Teil der Bevölkerung einladen. Dabei muss jede Diskriminierung und Stigmatisierung verhindert werden</p> 	</li> 	<li> 	<p>Öffentliche Diskussionen über städtische Ausgaben für öffentliche Kunstwerke</p> 	</li> 	<li> 	<p>Finanzierung der Kultur und der Künstler*innen aus Steuermitteln. Für Qualität, für Neues, für Außergewöhnliches und für freie Weiterentwicklung der unentbehrlichen Kunstszene.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Förderung der Künstler*innen aus der Region durch mehr Ausstellungsmöglichkeiten in öffentlich frei zugänglichen Räumen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Förderung der Auftrittsmöglichkeiten für Musiker*innen. Entwicklung von Konzepten für Konzerte und Festivals, wenn nötig unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Gesundheitsschutz.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterstützung von Kultureinrichtungen.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Die Mittel, die die Stadt im Jahr 2020 durch ausgefallene Veranstaltungen eingespart hat, sollen im nächsten Jahr für kulturelle Aktionen, vorzugsweise für jüngere, noch nicht etablierte Akteure, ausgegeben werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Finanzierung des Instrumental-Unterrichts in der Grundschule. Jedes Kind soll die Chance haben, ein Musikinstrument zu erlernen.</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Digitalisierung</strong></p>
<p>Die digitale Industrialisierung ist längst Teil unserer Lebens- und Arbeitswelt. DIE LINKE. Ibbenbüren sieht hier die Chance, digitale Innovationen zu nutzen, um die Lebensqualität und Partizipation zu verbessern.<br> „ ... lasst uns das bisherige Geschäftsmodell der Techgiganten beenden und die neoliberale Version des heutigen Plattformkapitalismus deinstallieren. Dies ist eine Einladung für ein antimonopolistisches Bündnis für digitale Freiheitsrechte und für ein Internet als sozialer, dezentraler Raum der Ideen und einer offenen Gesellschaft. Ein Raum, der unsere Leben analog und digital bereichert.“ (Zitat von Katja Kipping, Anke Domscheit-Berg, Katalin Gennburg )</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Stadtweites, freies WLAN.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Digitalisierung der Bildung. Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen müssen den digitalen Anforderungen entsprechend ausgerüstet werden. Lehrkräfte und Schüler*innen müssen für die Nutzung von neuer Technologie aus- und fortgebildet werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kostenlose Schulungsangebote für die Herausforderungen der Digitalisierung und Datenschutz an der Volkshochschule.</p> 	</li> 	<li> 	<p>E-Government. Öffentliche Dienste der Kommunalverwaltung müssen als Zusatzangebot zu den Bürgerbüros auch über das Internet angeboten werden.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Erweiterung des digitalen Angebotes, für mehr Bürger*innenbeteiligung.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ausbau und Nutzer*innenfreundlichere Gestaltung des Rathausinformationssystems.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Kein Verkauf von Daten durch die Verwaltung und garantierte Datensicherheit für die Bürger*innen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ausbau der digitalen Infrastruktur</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Migration und Integration</strong></p>
<p>Flucht und Vertreibung sind global. Sie sind direkte Folge von Kriegen, politischer Verfolgung, Gewalt und von Klima- und Hungerkatastrophen. Wir verurteilen die kapitalistische Gesellschaftsordnung, die Reichtum für wenige produziert, Armut für viele hervorruft und weltweit die soziale und ökonomische Spaltung zu eigenem Gunsten vertieft. Jede Flucht ist ein Versuch, sich in eine bessere Zukunft zu retten. Für uns Linke ist es selbstverständlich, dass wir die Geflüchteten mit offenen Armen empfangen.</p>
<p>Integration geschieht vor Ort, im Kreis und in den Kommunen und ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Integration muss schnell und überall gelingen. Die Rahmenbedingungen sind so zu verändern, dass Integration die gleichberechtigte, soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe der Migrant*innen an der deutschen Gesellschaft heißt. Der Kreis Steinfurt zeichnet sich durch eine besonders harte Abschiebepolitik aus. Das ist eine Schande. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass geflohene Menschen bei uns bleiben können.</p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Ibbenbüren als „sicherer Hafen“</p> 	</li> 	<li> 	<p>Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle (Ombudsmann)</p> 	</li> 	<li> 	<p>Einsatz der Stadt um Asylsuchenden und Geduldeten in Ausbildung eine Aufenthaltserlaubnis für die gesamte Dauer der Berufsausbildung gewähren</p> 	</li> 	<li> 	<p>Gelegenheit zum Deutsch lernen unabhängig von Genehmigungen vom BAMF sofort organisieren und über die VHS steuern</p> 	</li> 	<li> 	<p>Dezentrales und menschenwürdiges Wohnen von Geflüchteten</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterstützung bei der Selbstorganisation von Migrant*innen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Ausbau der kommunalparlamentarischen Partizipationsmöglichkeiten</p> 	</li> 	<li> 	<p>Erleichterungen im Alltag der Bewohner*innen in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE). Die Sammelunterkunft in Ibbenbüren mit bis zu 960 Menschen lehnen wir aber generell ab.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Schulpflicht für alle Kinder und Jugendlichen der ZUE sofort realisieren</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antifaschismus</strong></p>
<p>DIE LINKE. Ibbenbüren steht für Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Gleichwertigkeit und Frieden. In unserer Stadt wollen wir keine Nazis, keinen Rassismus und keine Benachteiligung von Minderheiten!Wir setzten uns dafür ein, rechten Organisationen den Nährboden zu entziehen. Viele Menschen fühlen sich abgehängt oder haben Angst vor dem gesellschaftlichen Abstieg. Rechte Parteien und Organisationen geben sich als „Anwalt der kleinen Leute“ aus. Rechtsextreme versuchen sich als „Beschützer der Deutschen“ insbesondere der „deutschen Frauen“ im öffentlichen Raum zu etablieren. Sie greifen bestehende Ressentiments und antieuropäische Stimmungen auf, um einem rassistischen und aggressiven Nationalismus den Weg zu bahnen.</p>
<p>Unser Programm:</p><ul class="list-normal"> 	<li> 	<p>Es gibt keine Zusammenarbeit mit Rassist*innen, Rechtspopulist*innen und Faschist*innen in den Kommunalparlamenten.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Breite Unterstützung für gesellschaftliche Bündnisse gegen Rechte und Nazis Schulische und außerschulische Aufklärung, wie beispielsweise Treffen mit Gruppen die Opfer von Diskriminierung geworden sind zur Stärkung der demokratischen Kultur und Toleranz</p> 	</li> 	<li> 	<p>Forderung der konsequenten Verfolgung von Straftaten wie Volksverhetzung und das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole</p> 	</li> 	<li> 	<p>Finanzmittel, Räume und Unterstützung für antifaschistische Initiativen, für Jugendaustausch und für Opfer sowie deren Beratung.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Die Verhinderung von Nazi-Aufmärschen und Veranstaltungen in unserer Stadt</p> 	</li> 	<li> 	<p>Die Unterstützung von Aktionen zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewalt und Verfolgung, wie z. B. die Stolpersteine</p> 	</li> 	<li> 	<p>Die Aufarbeitung von Euthanasieverbrechen und Zwangsarbeiter*innen-Schicksalen vor Ort.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Die Förderung von Fahrten zu Gedenk- und Erinnerungsstätten durch Schulen, Jugendorganisationen, Volkshochschulen, Kinder- und Jugendräten und anderen; dazu sind mögliche Fördermittel von Stiftungen oder der öffentlichen Hand auszuloten und interessierten Gruppen zur Verfügung zu stellen</p> 	</li> 	<li> 	<p>Veranstaltungen zur Erinnerungskultur in öffentliche Räumen und die Aufführungen von entsprechenden Theaterstücken etc.</p> 	</li> 	<li> 	<p>Unterstützung von Multimedia-Projekten (Kurz-)Filme, Internetseiten, Social-Media- Accounts etc. zur Aufarbeitung der Nazi- Vergangenheit..</p> 	<p>DIE LINKE. Ibbenbüren wird nicht wegschauen, sondern Gesicht und Zivilcourage zeigen, fremdenfeindliche, sexistische, homofeindliche und nationalistische Reden nicht unwidersprochen lassen. Wir üben Solidarität und unterstützen demokratische Proteste und Aktionen!</p> 	</li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-306879</guid>
                <pubDate>Sun, 21 Jun 2020 08:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Aufstellungs- und Mitgliederversammlung in Ibbenbüren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/aufstellungs-und-mitgliederversammlung-in-ibbenbueren/</link>
                <author>Ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (DIE LINKE. Ibbenbüren)</author>
                <description>Die LINKE. OV Ibbenbüren - Tecklenburger Land hat am letzten Samstag, 20.06.2020 die Reserveliste und Wahlbezirke in der Gaststätte „Zum Goldenen Anker“ für den Stadtrat Ibbenbüren gewählt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach eingehender Diskussion und Vorstellung der Kandidaten hat sich die Mitgliederversammlung wie folgt entschieden. Wahlberechtigt waren hier nur die Mitglieder, die im Stadtbereich Ibbenbürens ihren Wohnsitz haben.</p>
<p>Für die Wahl am 13. September treten an: Auf Listenplatz:</p><ol> 	<li> 	<p>Richard Frank</p> 	</li> 	<li> 	<p>Tilman Zick</p> 	</li> 	<li> 	<p>Dagmar Christmann</p> 	</li> 	<li> 	<p>Tom Schindler</p> 	</li> 	<li> 	<p>Maria Frank</p> 	</li> 	<li> 	<p>Norbert Fluchtmann</p> 	</li> 	<li> 	<p>Andrea Helling</p> 	</li> 	<li> 	<p>Margarete Frehe.</p> 	</li> </ol><p>Die Liste für die Kandidaten der Wahlbezirke wurde ebenfalls verabschiedet. Auch das Wahlprogramm fand ebenfalls mehrheitlich die Zustimmung der Mitglieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 05 Feb 2020 15:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Nachruf Kalle Vordermark</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/nachruf-kalle-vordermark/</link>
                <author>DIE LINKE. Ibbenbüren</author>
                <description>Mach´s gut, du lustiges Rotgardistenblut!

Unser Freund und Mitstreiter Kalle Vordermark ist verstorben.
Nach langer Krankheit ist er dennoch unerwartet am 30.Januar 2020 von uns gegangen.
Sein Kampfeswille hat ihn auch durch seine Krankheit begleitet - er hatte noch viele Pläne und hat sich mit Optimismus den Herausforderungen gestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kalle war ein Kämpfer für Frieden, Gerechtigkeit und ein andere, bessere Gesellschaft.<br> Als Mitglied der DKP und somit im Münsterland als recht einsamer Kämpfer nahm er mit Freude Kontakt zu den GenossInnen der PDS und dann der Linken in Ibbenbüren auf.<br> Gemeinsam ging es zu vielen Mahnwachen, Demos oder anderen Aktionen. Gemeinsam wurde geplant, beim Stammtisch diskutiert und viel gelacht.<br> Uneigennützig unterstützte Kalle unsere Partei bei Wahlkämpfen, wenn die DKP nicht selbst zur Wahl stand. Er stand mit am Infostand, verteilte Zeitungen und lud uns immer wieder zu spannenden Diskussionen ein.<br> Wir werden Kalle und seine ganz besondere Art vermissen.&nbsp;Wer sich verabschieden möchte, kann dies am 14.02. um 13:30 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Ibbenbüren.</p>
<p><br> Mach´s gut!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-290686</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 08:00:00 +0200</pubDate>
                <title>„Erneut verpasst, Farbe zu bekennen“</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/erneut-verpasst-farbe-zu-bekennen/</link>
                <author>Ortsverband-Ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (DIE LINKE. Ibbenbüren)</author>
                <description>Der Hauptausschuss der Stadt Ibbenbüren hat – mit Ausnahme der Linken und Grünen – eine Resolution abgelehnt, die auf Anregung der BI gegen Massentierhaltung Ibbenbüren/Tecklenburger Land eingebracht worden war.

Dazu gibt der gerade neu gewählte Sprecher des Ortsverbandes der Ibbenbürener Linken, Sascha Koblitz, folgende Stellungnahme ab:

„Dass die große Mehrheit der im Ibbenbürener Rat vertretenen politischen Parteien es in Zeiten des Klimawandels nicht fertig bringt, sich eindeutig gegen einen maßgeblichen Antreiber der Klimaveränderung, die Massentierhaltung, zu positionieren, zeigt den Unwillen von SPD, CDU, FDP und IFI, irgendetwas in Ibbenbüren verändern zu wollen“, heißt es in der Stellungnahme wörtlich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Ablehnung des Klimanotstandes habe der Rat „schon einmal verpasst, Farbe zu bekennen“. Gerade noch sei im Umweltausschuss des Kreistags über die Missstände in der Massentierhaltung im Kreis Steinfurt berichtet worden, da lasse die Stadt Ibbenbüren schon den Bau eines neuen Maststalles zu.</p>
<p>Die SPD freue sich über den Einbau von Filteranlagen und Remke von der CDU „meint, das Interesse von 54 000 Bürgern hinter sich zu haben“, so Koblitz. Anscheinend sei „die Verdrängung und die Verantwortung auf Andere abzuwälzen das neue Allheilmittel und ein probates politisches Ziel“. Schaue man auf die Diskussionen um die Grubenwässer des Ibbenbürener Grubengebäudes und „tote Gewässer wie Aa und Aasee“, über die noch am Mittwochabend im Ibbenbürener Umweltausschuss von Schülern des Kepler-Gymnasiums berichtet wurde, verstärke sich der „Eindruck der Handlungsverweigerung“ von CDU, SPD, FDP und IFI, schreibt Sascha Koblitz in seiner Stellungnahme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ibbenbürener Volkszeitung, 08.10.19</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-290687</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2019 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>OV Ibbenbüren - Tecklenburger Land wählt neuen Vorstand</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/ov-ibbenbueren-tecklenburger-land-waehlt-neuen-vorstand-1/</link>
                <author>Ortsverband-Ibbenbueren@die-linke-steinfurt.de (DIE LINKE. Ibbenbüren)</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Einstimmig wurde bei der Mitgliederversammlung am vergangengenen Mittwoch, den 25.09.2019, Sascha Koblitz zum neuen Sprecher des Ortsverbandes Ibbenbüren/Tecklenburger Land gewählt. Die Rolle der stellvertretenden Sprecherin wurde auf Margarete Frehe übertragen.<br> Außerdem wurden Jaques Curfs, Niklas Grage und Holger Geselbracht als Beisitzer gewählt.&nbsp;<br> Weitere Themen der Sitzung waren der geplante Bau des Hähnchenmaststalls in Bockraden und Ewigkeitlasten des Grubengebäudes, wie zum Beispiel das PCB im Grubenwasser.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-289466</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Sep 2019 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Einladung zur Mitgliederversammlung des OV Ibbenbüren - Tecklenburger Land </title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/einladung-zur-mitgliederversammlung-des-ov-ibbenbueren-tecklenburger-land/</link>
                <author>DIE LINKE. Ibbenbüren</author>
                <description>am Mittwoch, den 25.09.2019 um 19.00 im Landgasthof Rohlmann, Alte Bockradener Str. 81, 49479 Ibbenbüren</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossin, lieber Genosse,<br> im Namen des Vorstandes des Ortsverband DIE LINKE. Ibbenbüren- Tecklenburger Land</p>
<p>möchte ich Dich herzlich zu unserer Mitgliederversammlung einladen.<br> Wir bitten um zahlreiches erscheinen, um die Zukunft unseres Ortsverbandes gemeinsam weiter zu gestalten.</p>
<p>Vorläufige Tagesordnung der Mitgliederversammlung</p><ol> 	<li> 	<p>Begrüßung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Wahl einer Versammlungsleitung und einer Protokollführung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Beschlussfassung über die Tagesordnung und der Geschäftsordnung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Wahl einer Mandatsprüfungs- und Wahlkommission</p> 	</li> 	<li> 	<p>Bericht der Mandatsprüfung</p> 	</li> 	<li> 	<p>Rechenschaftsbericht und Entlastung des Vorstands</p> 	</li> 	<li> 	<p>Wahl eines neuen OV Vorstands</p> 	</li> 	<li> 	<p>Verschiedenes</p> 	</li> </ol><p>Mit solidarischen Grüßen Sascha Koblitz</p>
<p>i.A. Vorstand des Ortsverbands</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-288906</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE. fordert Ende des Kraftwerks in Ibbenbüren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/die-linke-fordert-ende-des-kraftwerks-in-ibbenbueren/</link>
                <author>DIE LINKE. Ibbenbüren</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Pressebericht der IVZ vom 21.08.19 bleib das RWE-Steinkohlekraftwerk auf dem Schafberg, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, auch über den Termin im September weiterhin ausgeschaltet. Ausschlaggebend für diese Entscheidung im März waren seitens der RWE Marktgründe. Mit dem Kraftwerk lasse sich am Markt zurzeit kein Geld Verdienen, es sei unwirtschaftlich. Zudem sind, wie in der IVZ am 25.06 berichtet wurde, Mitarbeiter zeitweilig im Erdgaskraftwerk in Lingen beschäftigt. Ratsmitglied Ernst Goldbeck und der Ortsverband DIE LINKE. Ibbenbüren/ Tecklenburger Land fordern schon seit April 2018 die Abschaltung des Kohlekraftwerks in Ibbenbüren. Ernst Goldbeck startete seinerzeit auch eine Petition, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Ohne die in Ibbenbüren geförderte Steinkohle ist das Kohlekraftwerk nicht mehr wirtschaftlich und in Zeiten von Kohleausstieg und Klimadiskussionen nicht mehr tragbar und zeitgemäß. DIE LINKE. fordert die Chance des Strukturwandels durch die Zechenschliessung zu nutzen und das Kraftwerk in Ibbenbüren abzuschalten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-288902</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jul 2019 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Grubenwasser Konzept RAG Bericht der Grünen IVZ vom 26.07.2019</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/grubenwasser-konzept-rag-bericht-der-gruenen-ivz-vom-26-07-2019/</link>
                
                <description>Anders, als die grüne Ratsfraktion in Ibbenbüren, ist die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Ibbenbüren nicht bereit Vorschusslorbeeren für das Grubenwasserkonzept der RAG zu vergeben. Für die Fraktion DIE LINKE. ist das Konzept der RAG Anthrazit GmbH keinesfalls überzeugend. Das Konzept der RAG bedient in erster Linie die Interessen des Unternehmens. Eine demokratische und transparente Einflussnahme von z. B. Umweltverbänden wird verhindert, weil es kein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung gibt. Die RAG und die zuständige Genehmigungsbehörde, das Bergamt in Arnsberg, weigern sich ja weiterhin beharrlich, ein solches Verfahren zuzulassen. (Siehe gemeinsame Sitzung der Umweltausschüsse am 06.04.2019 in der Feuerwache Ibbenbüren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Absolut unverständlich ist für die LINKE., dass die PCB Problematik im Grubenwasser, bei den Grünen offenbar völlig ausgeblendet wird. Dabei geht es hier um eine hochtoxische chemische Verbindung die nachweislich schon jetzt im Grubenwasser vorhanden ist. PCB ist eine von Menschen kreierte Substanz und wurde aufgrund von wirtschaftlichen Interessen des Bergbauunternehmens in die Grube eingebracht. Somit hat auch das Unternehmen die Sorge dafür zu tragen das dieser Stoff nicht in unsere Fließgewässer gelangt. Die zukünftig abzuleitenden Grubenwässer müssen vollständig PCB frei sein. Von der RAG zitierte, angeblich zulässige PCB Grenzwerte in Oberflächengewässern, sind für DIE LINKE. nicht tolerierbar.<br> Fazit: Die LINKE in Ibbenbüren anerkennt durchaus an, dass es bei der RAG Anthrazit GmbH Ibbenbüren Bemühungen zur Lösung der anstehenden Grubenwasserproblematik gibt. Allerdings reichen die bislang vorgestellten Maßnahmen bei weitem nicht aus, um schon jetzt von einem überzeugenden Konzept zu sprechen. Nicht mal ansatzweise werden die, durch DIE LINKE. und Umweltverbänden angemahnten Forderungen erfüllt. DIE LINKE. ist bei der Beurteilung von Umweltfragen nicht durch durch wirtschaftliche Interessen von Konzernen beeinflussbar. Unerlässlich und nicht verhandelbar ist für DIE LINKE., die demokratische und transparente Begleitung bei der Umsetzung der sog. Ewigkeitslasten. Das kann nur ein Planfeststellungsverfahren mit UVP sein. Ein Abschlussbetriebsplan allein reicht nicht aus.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-283423</guid>
                <pubDate>Mon, 20 May 2019 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE. trifft sich! zum Thema Anliegergebühren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/die-linke-trifft-sich-zum-thema-anliegergebuehren-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Ibbenbüren</author>
                <description>Aktuell werden in NRW noch immer die Bürger zur Kasse gebeten, wenn es um den Ausbau kommunaler Straßen geht. Das kommunale Abgaben Gesetz (KAB) sieht das vor. Der Gesetzestext sagt aber auch, das die Kommune Gebühren erheben kann, wenn die Kommune eine entsprechende Satzung formuliert. Schon hier wird deutlich, dass anders als von manch offizieller Stelle formuliert, die Kommune Handlungsspielräume hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gegen die Erhebung der Anliegergebühren regt sich mittlerweile Widerstand. Unterstützt wird dieser z. B. vom Bund deutscher Steuerzahler.<br> Für die Bürger stellt sich die Frage: was kann man tun?<br> Der Ortsverband Ibbenbüren/Tecklenburger Land und die Ratsfraktion Ibbenbüren der Partei DIE LINKE. haben die kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im deutschen Bundestag nach Ibbenbüren eingeladen um zu diesem Thema Stellung zu beziehen. Der prominente Besuch wird am 23.05.2019 um 19:00 Uhr im Hotel Haus Kreuzmann, Zum Esch 21, 49479 Ibbenbüren&nbsp;zum Thema Anliegergebühren sprechen. Alle interessierten Bürgerinnen sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Am 24.05. steht Frau Kassner ab 10:00 Uhr am Infostand auf dem Ibbenbürener Wochenmarkt den Bürgerinnen Rede und Antwort.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-279817</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Flutung der Schachtanlage Ibbenbüren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/pressemitteilung-grubenwaesser/</link>
                <author>DIE LINKE. Ibbenbüren</author>
                <description>Nach der Großveranstaltung zum Thema Flutung der Schachtanlage Ibbenbüren am 02.04.2019 bleiben eine Menge Fragen. Fragen die sich aus dem Vortrag von Rainer Seidl ergaben und die an diesem Abend unbeantwortet blieben. Klar erkennbar war auch die freundschaftliche Nähe zwischen dem Unternehmen RAG und der Bergbehörde. Und es scheint so das sich auch die Gewerkschaft diesem Verbund anschließen will. Anders kann der Versuch von IGBCE Bezirksleiter Friedhelm Hundertmark nicht verstanden werden, als er versuchte, mit einem Antrag zur Geschäftsordnung, den Vortrag vom Umweltexperten Rainer Seidl zu unterbrechen oder sogar aufzuhalten. Sein anschließender Kommentar: &quot;hier werde versucht die Räte zu indoktrinieren&quot; war anmaßend. Die anwesenden Mitglieder der Umweltausschüsse sind sicherlich selbstbewusst genug, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Politisch bemerkenswert sind die Ausführungen von Hundertmark auch allemal. Friedhelm Hundertmark sprach als Vertreter der Ibbenbürener SPD Ratsfraktion und trug somit Partei Meinung vor. Die Ibbenbürener SPD ist daher wohl nicht auf der Seite der Umweltverbände zu verorten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Ortsverband DIE LINKE. und die Fraktion im Rat der Stadt unterstützen die Forderung der Umweltverbände nach einem Planfeststellungsverfahren. Nur so kann eine transparente und demokratisch legitimierte Abarbeitung der anfallenden Aufgaben zur Bewältigung der Ewigkeitslasten des Bergbaus erfolgen. Im Saarland wurde diese Praxis erfolgreich angewendet. Allerdings auch erst nach massivem Druck aus Politik und Öffentlichkeit. Ein Planfeststellungsverfahren stellt außerdem sicher, dass aus der freundschaftlichen Umarmung zwischen Unternehmen und Behörde, die notwendige kritische Distanz entteht. Der Ibbenbürener Ortsverband der Partei DIE LINKE. und die Ratsfraktion wollen die Bevölkerung weiter informieren. Dazu laden sie alle interessierten Bürger zu einer Infoveranstaltung zum Thema Grubenwasser ein. Die Veranstaltung beginnt am 10.04.2019 um 19:30Uhr im Café des AWO Ortsverein Ibbenbüren. Klosterstrasse 15 in 49477 Ibbenbüren. Rainer Seidl von der ANTL wird die Grubenwasser Problematik aus der Sicht der Umweltverbände erklären. Ebenfalls anwesend sind die Vertreter der Ibbenbürener Grubenwasser AG. Möglichkeiten zur Nachfrage und Diskussion gibt es also reichlich.</p>
<p>Sascha Koblitz<br> für den OV Ibbenbüren Tecklenburger Land DIE LINKE.</p>
<p>Ernst Goldbeck<br> für die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Ibbenbüren</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-279564</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 11:01:39 +0200</pubDate>
                <title>Grubenwasserkonzept RAG Anthrazit Ibbenbüren</title>
                <link>https://www.dielinke-steinfurt.de/ortsverbaende-basisgruppen/ibbenbueren/details/news/grubenwasserkonzept-rag-anthrazit-ibbenbueren/</link>
                <author>DIE LINKE. Ibbenbüren</author>
                <description>Der Steinkohle Bergbau in Deutschland und damit auch in Ibbenbüren wurde 2018 beendet. Was bleibt ist der Nachlass. Dieser Nachlass befindet sich, vor den Blicken der Öffentlichkeit weitgehend, verborgen tief im Inneren der Erde. Unzählige Grubenbaue gilt es auszuräumen, und abzusichern.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Damit überhaupt Steinkohle gefördert werden konnte, wurde das in die Tiefe strömende Wasser abgepumpt. Sonst hätten die Bergleute nasse Füße bekommen. Nach dem Ausräumen der Grubenbaue sollen die Pumpen abgestellt werden. Die ehemaligen Fördergruben laufen dann voll. Wie hoch die Wässer ansteigen sollen, darüber wird derzeit noch diskutiert.<br> Der Standort Ibbenbüren war schon immer ein Besonderer. Als einzige Schachtanlage bundesweit befindet sich die Zeche auf einer Geländehebung. Das hat mit geologischen Formationen in der Tiefe zu tun. Durch diese Besonderheiten wird auch die Behandlung der anfallenden Grubenwässer anders sein als z. B. an der Ruhr. In Ibbenbüren soll die Grube nahezu komplett volllaufen. Die anfallenden Wässer werden dann über natürliches Gefälle zu den Kläranlagen in Gravenhorst weiter geleitet. Danach gehen diese Wässer in die Ibbenbürener Aa.<br> Das geschieht aktuell so und wurde während der gesamten aktiven Bergbauzeit so. Hierbei wurden mit dem Wasser gewaltige Mengen an Schadstoffen in die Ibbenbürener Aa geleitet. Diese Schadstoffe sind z. B. im Emsdollart noch nachzuweisen. Ca. 730 t Chlorid (Salz) werden und wurden mit dem Grubenwasser zu Tage gepumpt. Dadurch ist die Ibbenbürener Aa ab dem Einleitungspunkt der Wässer biologisch tot.<br> Das soll sich nach Angaben der RAG ändern wenn die Pumpen abgestellt werden. Die von der RAG in Auftrag gegebenen Gutachten bestätigen die Ansicht des Unternehmens.<br> An dieser Stelle beginnt die Kritik der Grubenwasser AG Ibbenbüren. Die AG ist ein Zusammenschluss der Naturschutzverbände NABU, ANTL und BUND. Sie fordert seit einiger Zeit ein offenes Verfahren was die Behandlung der Grubenwässer betrifft. DIE LINKE. Ibbenbüren Tecklenburger Land unterstützt diese Forderung.<br> Derzeit bildet das Bergrecht den rechtlichen Rahmen für die Abläufe ab. Doch das Bergrecht lässt eine öffentliche Beteiligung bei den Verfahren nur bedingt. zu. Deshalb fordert DIE LINKE. und die Grubenwasser AG ein Planfeststellungsverfahren.<br> Am 02.04.2019 gab es in der Feuerwache Ibbenbüren eine großangelegte Veranstaltung zum Thema. Den versammelten Umweltausschüssen der Kohlekommunen trug die RAG ihr Konzept vor. Das Konzept ist von der technischen Seite durchaus nachzuvollziehen. Die Skepsis aber, dass hier die Kosten eine größere Rolle spielen, als dauerhafter und belastbarer Umweltschutz bleiben. Rainer Seidl von der Grubenwasser AG trug anschaulich und klar verständlich die Argumente für ein Planfeststellungsverfahren vor. Die Anwesenden Vertreter von RAG und Bergamt lehnten das aber kategorisch ab. Warum? Diese Frage bleib unbeantwortet.<br> Unübersehbar war auch an diesem Abend eine gewisse Nähe zwischen Unternehmen und Bergbehörde. Besonders deutlich wurde das am Vortrag des Vertreters des Bergamtes. Das kann und darf nicht sein. Hier ist statt freundschaftlicher Umarmung kritische Distanz gefragt. Das was passiert, wenn die Kontrollbehörde zu nah am Unternehmen ist, konnte man in der Dieselaffäre gut beobachten. Zwischen Kraftfahrtbundesamt und Autounternehmen passt bis auf den heutigen Tag kein Blatt. Das darf sich im Prozess der Bergwerksstilllegung nicht wiederholen. Deshalb ist ist die Forderung nach einem Planfeststellungsverfahren wichtig und ohne Alternative.<br> Der Ortsverband DIE LINKE. Ibbenbüren Tecklenburger Land bietet am 10.04.2019 eine Informationsveranstaltung zum Thema Grubenwässer an. Die Veranstaltung beginnt 19:30 Uhr im Café des AWO Ortsverein Ibbenbüren Klosterstrasse 15.</p>]]></content:encoded>
                
                
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