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DIE LINKE. Emsdetten

Unser Team

Leon Huesmann, Wahlbezirk 18

Listenplatz 1, Wahlbezirk 18; Beruf: Veranstaltungskaufmann, Mitglied seit 2013, Alter: 26, Familienstand: ledig.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Fraktionsvorsitzender im Rat, u.a. Mitglied im Haupt,- Finanz- und Steuerungs- sowie des Kultur-, Sport-, und Freizeitausschusses, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.

Leon Huesmann: "Ich will in den Rat, weil dieser ein soziales Gewissen braucht. Bei allen Entscheidungen muss der Sozialaspekt und die Gerechtigkeit berücksichtigt werden. Wir brauchen günstigeren Wohnraum, eine Mobilitätswende und eine Stadt die alte und neue Probleme mit modernen Ansätzen löst. Es geht um nicht weniger als Emsdetten zum kommunalen Vorreiter für Innovation zu machen."

Uwe Warda, Wahlbezirk 4

Listenplatz 2, Wahlbezirk 4; Beruf: Sachbearbeiter, Mitglied seit 2014, Alter 58, Familienstand verheiratet, eine Tochter.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Emsdetten, Vorstand im Mieter*innenschutzverein Münster u. Umgebung.

Uwe Warda: "Ich will in den Rat, weil wir mehr günstigen Wohnraum brauchen. Seit Jahren steigen die Mieten in Emsdetten unverhältnismäßig. Wohnen ist ein Menschenrecht. Eine bezahlbare Wohnung zu haben, darf nicht weiter den Gewinninteressen von Privatfirmen überlassen werden. Diese haben an preiswertem Wohnraum kein Interesse. Emsdetten braucht eine städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Diese kann günstigere Mieten sicherstellen und direkten Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen."

Helmi Dünow, Wahlbezirk 3

Listenplatz 3, Wahlbezirk 7; Beruf: Rentnerin, vorher Medizinisch-technische Assistentin und Mitarbeiterin im Com-Center im Marien-Hospital, parteilos, Alter: 63, Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Kinder, fünf Enkelkinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Emsdetten, bundesweites Bündnis pro Krankenhäuser wohnortnah.

Helmi Dünow: „Ich will in den Rat, weil mir die Gesundheitsversorgung sehr am Herzen liegt. Nach der Schließung des Krankenhauses wurde seitens der UKM versprochen, dass in das Gebäude wieder Gesundheitsversorgung einzieht, zusätzlich zur Psychosomatik!  Die Möglichkeiten einer 24/7 (rund um die Uhr) Notfallversorgung gilt es jetzt zu hinterfragen, da durch die Corona-Krise  die Notfallversorgung überall wieder auf dem Prüfstand ist.“ (Foto: (c) aks foto+design Anja Krietenbrink)

Christoph Huesmann, Wahlbezirk 17

Listenplatz 4, Wahlbezirk 17; Beruf: Krankenpfleger, Mitglied seit 2016, Alter: 59, Familienstand verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Infrastruktur, Betriebsausschuss des Abwasserwerks.

Christoph Huesmann: "Ich will in den Rat, weil man auch auf kommunaler Ebene soziale Ungerechtigkeiten verhindern kann“. Wir haben zahlreiche städtische Gebäude, die gereinigt und instandgehalten werden müssen. Zurzeit werden diese Aufträge öffentlich ausgeschrieben und der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Dabei ist es egal, dass zum Beispiel für eine Fläche von über 200 qm nur eine Stunde veranschlagt wird. Wenn wir diese Leistungen wieder städtisch übernehmen, können wir die Qualität der Leistung und die Arbeitsbedingungen verbessern."

Kathrin Vogler, Wahlbezirk 13

Listenplatz 5, Wahlbezirk 13, kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin und für den  Stadtrat; Beruf: Mitglied des Bundestages, Geschäftsführerin, Mitglied seit: 2005, Alter: 56, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Kreissprecherin der WASG 2005-2007, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN 2007-2018, Stellvertretende sachkundige Bürgerin in Emsdetten seit 2014, seit 2009 Mitglied des Bundestags, friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Kathrin Vogler: „Ich will in den Rat, weil Emsdetten einen sozialen Aufbruch benötigt: sichere und fair bezahlte Arbeitsplätze, mehr Bildungsgerechtigkeit und bezahlbarer Wohnraum für Familien und Alleinstehende, das ist es, was fehlt. Ich möchte, dass Emsdetten auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel ein lebenswertes Zuhause ist.

Yannick Sikorski, Wahlbezirk 3

Listenplatz 6, Wahlbezirk 3; Beruf: Berufskraftfahrer Personenverkehr (Busfahrer), Mitglied seit 2019, Alter: 22, Familienstand: ledig.

Yannick Sikorski: "Ich will in den Rat, weil die Arbeit gegen miese Arbeitsbedingungen gerade in der Berufsausbildung wichtig ist. Ich möchte, dass Auszubildende und ausgelernte Fachkräfte angemessen bezahlt werden und hinterher auch von diesem Geld leben können. Ebenfalls möchte ich mich einsetzen, den ÖPNV in Emsdetten auszubauen, die Taktungen zu verdichten oder Anruf-Sammel-Taxis einzuführen, damit auch ältere Menschen ohne hohe Kosten dauerhaft und flexibel mobil sein können! Ich möchte Menschen bewegen, und das nicht nur beruflich!“

Rosa Warda, Wahlbezirk 5

Listenplatz 7, Wahlbezirk 5, Beruf: Studentin, parteilos; Alter: 20, Familienstand: ledig.

Rosa Warda: „Ich will in den Rat, weil ich mich gegen Rassismus und für die Rechte von LGBTQ+ Personen einsetzen will.“ (Foto: (c) Uwe Warda)

Gerhard Pille, Wahlbezirk 12

Listenplatz 8, Wahlbezirk 12; Beruf: Tischler, Mitglied seit 2020, Alter: 63, Familienstand: verheiratet, vier erwachsene Kinder.

Gerhard Pille: „Ich will in den Rat, weil ich kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben eine Stimme verleihen möchte. Gerade in Emsdetten gibt es sehr viele Handwerksbetriebe, trotzdem sind sie im Rat unterrepräsentiert. Das möchte ich ändern.“

Christine Lange, Wahlbezirk 10

Listenplatz 9, Wahlbezirk 10; Beruf: Krankenschwester, parteilos, Alter: 72, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Mitglied im Beirat für Integration und Migration.

Christine Lange: „Ich will in den Rat, weil das Grund- und Trinkwasser in Emsdetten eine gute Qualität behalten muss. Dazu muss die Stadt für eine Verringerung der Nitratbelastung der Böden sorgen. Verlieren die Böden ihre Filtrationsfähigkeit, lässt sich dies nicht mehr umkehren. Die Folge sind Entsalzungsanlagen und steigende Wasserpreise. Wir brauchen also ein Umdenken in der Landwirtschaft. Außerdem liegt mir am Herzen, die Willkommenskultur in Emsdetten aufrecht zu erhalten und die Grundlage für gelungene Integration zu schaffen.“

Lars Hilgenberg, Wahlbezirk 2

Listenplatz 10, Wahlbezirk 2; Beruf: Tischler, Industriekaufmann, Mitglied seit 2008, Alter: 52, Familienstand: ledig.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Langjährige politische Arbeit bei den Jusos auf verschieden Ebenen in Emsdetten und im Kreis.

Lars Hilgenberg: „Ich will in den Rat, weil...  ...bei der Attraktivierung der Innenstadt nicht der Zeit hinterhergelaufen werden darf. Die Innenstädte stehen im Zeichen eines Wandels, der sich in den nächsten Jahren beschleunigen wird. Wir müssen jetzt die Konzepte und Voraussetzungen für eine attraktive Innenstadt der Zukunft als Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und guten Angeboten schaffen. Leerstände müssen wir für neue und alternative Konzepte nutzen, um unserer Stadt mehr Leben einzuhauchen.“

Unser Wahlprogramm

„Eine andere Welt ist möglich.“ 

Das ist das Motto der sozialen Bewegungen.

Und DIE LINKE ergänzt: Auch ein anderes Emsdetten ist möglich.

Ein Emsdetten, das nicht immer neuen Leuchtturmprojekten hinterherjagt und in dem niemand mehr in die soziale Isolation gedrängt wird.

Ein Emsdetten, das für alle die gleiche soziale, kulturelle und demokratische Teilhabe sichert: bezahlbaren und komfortablen Wohnraum, ausreichend gute und sichere Arbeitsplätze, wenig Verkehrsbelastung und eine intakte Umwelt, gute Schulen und Kindereinrichtungen, bezahlbare Kultur- und Sportangebote, ein gutes Nahverkehrssystem mit niedrigen Fahrpreisen. Dafür kämpfen wir gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. DIE LINKE ist ein Angebot an alle, die aufstehen wollen für eine bessere Welt.

DIE LINKE hat sich gegründet und nimmt an Wahlen teil, um all denen eine Stimme zu geben, die verschwiegen und übergangen werden.

Die Vertreterinnen und Vertreter der LINKEN im Rat werden sich nicht bereichern, sich nicht am Parteienklüngel beteiligen, sondern sich an der Seite der Bevölkerung engagieren. Diese Politik der Selbstbestimmung und des Widerstands ist bunt, konsequent und auch widersprüchlich. Sie entspricht in keiner Weise den glatten Konzepten und technokratischen Modellen all der anderen Parteien. Aber sie hat all den anderen etwas voraus: Sie ist Leben.

Ein anderes Emsdetten ist möglich, eine andere Welt ist möglich. Diese andere Welt soll „keine Ware“ mehr sein.

 

Wohnen, Bauen, Planen

Auf den ersten Blick scheint der Wohnungsmarkt in Emsdetten ausgewogen zu sein. Genauer betrachtet aber zeigt sich, dass es vor allem an günstigem Wohnraum fehlt. In den letzten Jahrzehnten wurde der soziale Wohnungsbau vernachlässigt. Menschen mit geringem Einkommen, kleiner Rente, Hartz-VI-Empfänger*innen, Menschen mit ausländischen Wurzeln, Alleinstehende, größere Familien werden häufig diskriminiert und finden keinen angemessenen Wohnraum.

Während in den letzten Jahren viel getan wurde für den Bau seniorengerechter, barrierefreier Wohnungen, betreutes Wohnen und Wohnheime, kam der Bau von ausreichenden, bezahlbaren Mietwohnungen nicht voran. Im Innenstadtbereich entstanden Luxus-Apartmenthäuser und auf Industriebrachen Reihenhäuser und Stadtvillen.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft zum Ankauf und Bau von preiswerten Wohnungen
  • Mindestens 50% geförderter Wohnraum in allen neu geplanten Wohnbaugebieten
  • durch gezielten Ankauf der Stadt Einfluss auf die Bodenpreise nehmen und bestimmen, was und wie gebaut wird
  • Kein Verkauf, sondern Erbpachtvergabe von Wohnbaugrundstücke an Privatinvestoren.
  • Zwangsumzüge durch das Jobcenter verhindern
  • Gezielte Beratung zu Stromeinsparmöglichkeiten statt Stromsperren. Stichwort Grundtarif: Wechselberatung, Ersparnisbeispiel an konkreter Stromrechnung
  • Transparenter jährlicher Bericht über die Zu- und Abgänge von geförderten Wohnungen, um frühzeitige Fehlentwicklungen auf dem Wohnungsmarkt erkennen zu können
  • Abschaffung von Straßenausbaugebühren
  • Nachverdichtung von bestehenden Wohngebieten
  • Prüfung eines Emsdettender Mietendeckels, um den Anstieg der Mieten zu bremsen.
  • Frühzeitige und umfangreiche Bürgerbeteiligung bei allen Planungsprozessen

 

Energie

Seit Jahren erleben wir, dass auch Energie immer teurer wird. Für manche wird das unbezahlbar. Eine soziale und nachhaltige Energiepolitik sollte dafür sorgen, dass sich alle Menschen Elektrizität, Wärme und Medienzugang leisten können. Auch für die Stadt Emsdetten bedeuten steigende Energiepreise Mehrausgaben, zum Beispiel für den Betrieb von Hallen- und Freibad, Schulen und Sporthallen und anderen städtischen Einrichtungen.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Bei jedem Um- oder Neubau die Möglichkeiten der Energieersparnis durch Solaranlagen, Wärmepumpen, Fotovoltaik-Anlagen usw. prüfen und bei Umsetzbarkeit realisieren
  • Die Stadtwerke sollen ihr Beratungsprogramm zur Energieeinsparung dahingehend überprüfen, in wie weit es Haushalte mit geringen Einkommen erreicht und ggf. optimieren
  • Der Zugang zu Elektrizität und Wärme ist ein soziales Grundrecht. Keine Stromabschaltung in Privathaushalten, stattdessen Ratenzahlungen und umfassende energetische Optimierung der Haushalte.

 

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

DIE LINKE kämpft auf allen politischen Ebenen für gute Löhne, reguläre Beschäftigungs-Verhältnisse und öffentlich geförderte Beschäftigung. Erwerbsmäßige Beschäftigung darf nicht gesundheitsschädigend sein, sondern soll existenzsichernd und im Sinne der Inklusion gestaltet sein.

Nur durch eine gesicherte, ausreichend vergütete Beschäftigung wird der drohenden Altersarmut und Perspektivlosigkeit entgegengewirkt.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Gründung einer kommunalen Servicegesellschaft, die die Reinigung von Schulen und anderen städtischen Gebäuden übernimmt.
  • Vorlage einen Armutsberichts für Emsdetten.
  • Eine Sozialkonferenz um den von Armut betroffenen Menschen die Gelegenheit zu geben, über ihre Bedürfnisse mitzureden.
  • Konsequente sozial-ökologische Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, die sich an den Interessen der Beschäftigten orientiert
  • Sicherstellung der Mitsprache von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, die öffentliche Gelder beanspruchen.
  • Keine Vergabe von städtischen Aufträgen an Unternehmen die Leih-, Zeit-, und Werksvertragsarbeit nutzen, um Löhne zu drücken oder die Rechte der Arbeiternehmer*innen zu umgehen.
  • Auftragsvergabe vorrangig an regionale kleine und mittelständische Betriebe.
  • Die jährliche Vorlage einer Positivliste über Ausbildungsbetriebe vor Ort
  • Die bedarfsgerechte Bereitstellung von Ausbildungsplätzen, vor allem auch im gewerblich-technischen Bereich der Stadt
  • Die Einführung eines Soli-Passes für Emsdetten in Verbindung mit der Emsdettenkarte/ Emsdettengutschein
  • Eine aufsuchende Sozialberatung
  • Kostenfreier Zugang zur Stadtbücherei für alle
  • Erhalt günstiger Eintrittspreise auch im neuen Kombibad
  • Einmalige Beihilfen für von Armut betroffene Menschen zu hohen Festen (z.B. Weihnachten, Erstkommunion, Konfirmation, Bayram u.a.)
  • Kostenlose Kontoführung bei der Sparkasse für Bezieher von ALG II und Grundsicherung
  • Keine Kürzungen von sog. freiwilligen Leistungen seitens der Stadt
  • Diejenigen Unternehmen, die von Corona besonders betroffen sind, durch öffentliche Aufträge unterstützen
  • Keine Emsdettener Waffenexporte

 

Natur und Umwelt erhalten

In Emsdetten gibt es konkrete Gefahren für Bürgerinnen und Bürger, Umwelt und Natur. Die kommunale Politik muss sich hier eindeutig positionieren. DIE LINKE fordert einen Umweltschutz für und mit den Bürgerinnen und Bürgern. Eine Politik, die Zugang zu Wäldern und Gewässern verwehrt und die Natur nur durch überdimensionale Bilderrahmen betrachten lässt, ist nicht zukunftsträchtig.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Weiterhin bei jedem städtischen Um- oder Neubau die Möglichkeiten der Energieersparnis durch Solaranlagen, Wärmepumpen, Fotovoltaik-Anlagen usw. zu prüfen und bei Umsetzbarkeit zu realisieren sind
  • Die Stadtwerke sollen ihr Beratungsprogramm zur Energieeinsparung dahingehend überprüfen, in wie weit es Haushalte mit geringen Einkommen erreicht und ggf. optimieren.
  • Die Unterstützung von Energieproduktion aus regenerativen Quellen durch Haushalte
  • Die Unterstützung der Installation von privaten Plug-in-Solarmodulen Baumschutz genießt gerade in Zeiten der Erderwärmung und vertrocknender Bäume höchste Priorität. Mehr Bewässerungssäcke können helfen
  •  Eine vierte Klärstufe für die Wasserwerke
  • Weiterentwicklung von Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers, die dem Nitrateintrag durch Düngung entgegenwirken
  • Mulchen auf Randstreifen vermeiden, um diese zu blühstarken, bienenfreundlichen  Blumenwiesen umzugestalten
  • Genehmigungen nur für solche Biogasanlagen, die ausschließlich mit Grünabfällen betrieben werden. Der Anbau von Raps und Mais usw. zur ausschließlichen Nutzung der direkten Energiegewinnung muss ein Ende haben
  • Sofortiger Stopp der Atom(müll)transporte durch Emsdetten
  • Eine Naturschutzpolitik, die den schonenden Zugang der Bürgerinnen und Bürger in die Natur ermöglicht
  • Perspektivisch Emsdetten zu einer klimaneutralen Stadt machen
  • Hohe Priorität für Artenschutz bei der Bewirtschaftung städtischer Flächen
  • Ausweitung des Vertragsnaturschutzes bei landwirtschaftlichen Flächen, insbesondere in der Nähe von Wasserschutzgebieten
  • Prüfen von Pestizidschutzzonen um Naturschutzgebiete und Wohnbebauung
  • Weiterhin eine intensive Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mit möglichst umweltfreundlichen Methoden. Der Gesundheitsschutz hat für uns Priorität.

 

Infrastruktur, Verkehr, Städtebau

In Emsdetten gibt es derzeit keine wirkliche Stadtplanung im Sinne der Einwohnerinnen und Einwohner. Vielmehr wird die Stadtplanung vor allem nach den Wünschen einzelner Investorinnen und Investoren gestaltet. Was fehlt, ist ein Gesamtkonzept. Dazu werden unsinnige und teure Gutachten in Auftrag gegeben, die nur herausbekommen, was ohnehin jeder weiß. Verkehrsplanung erfolgt vorwiegend aus der Sicht von Autofahrerinnen und Autofahrern und vernachlässigt öffentliche Verkehrsmittel.

Es wird Zeit, Emsdetten im Sinne Aller zu gestalten und nicht im Sinne Weniger. Dazu gehören der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, eine barrierefreie Stadtgestaltung und eine vorausschauende Stadtplanung.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Fahrscheinloser öffentlicher Personennahverkehr
  • weiterer bedarfsgerechter Ausbau des Bürgerbusverkehrs. Dabei sind Fördermöglichkeiten auszuloten und, wenn nötig, Berufskraftfahrer einzustellen
  • Förderung des Fahrradverkehrs durch Fahrradstraßen, Vorrangstrecken und Schutzstreifen. Tempo 30 Bereiche werden zum Schutz von Radfahrer*innen erweitert. Gerade E-Biker*innen fließen dann im Autoverkehr ohne als Behinderung wahrgenommen zu werden.
  • Erarbeitung eines Fahrradabstellkonzeptes
  • Ausreichend Fahrradstellplätze, die Anschließmöglichkeiten bieten, an allen Fahrradzielen. Bauplanungen müssen Fahrradstellplätze als wichtigen Planungsgegenstand enthalten
  • eine behindertengerechte Verkehrspolitik
  • Fahrradfreundliche Absenkung von Bordsteinen.
  • Keine Privatisierung der öffentlichen/kommunalen Daseinsvorsorge
  • Eine Umgestaltung des Grünrings, so dass Aktivitätszonen entstehen, die zu Quartierstreffpunkten werden

 

Jugend, Kultur und Sport

Jugendpolitik heißt nicht nur Freizeitpolitik, sondern auch Sozialpolitik. Die Spaltung unserer Gesellschaft in Arm und Reich überschattet das Leben der Kinder und Jugendlichen in Emsdetten. Immer mehr Kinder wachsen in Armut und Ausgrenzung auf. Die Not der frühen Jahre setzt sich in der Schulzeit fort. Auch die Übergangsquoten zu den weiterführenden Schulen und die Ausbildungschancen auf dem Arbeitsmarkt spiegeln die Armutsspaltung wider. Kinder und Jugendliche haben ein Menschenrecht auf gleiche Teilhabe, gleiche Lebenschancen und gleiche Förderung.

Kultur und Sport müssen allen zugänglich sein. Die Teilhabe am kulturellen Leben ist ein Grundrecht. Kultur darf nicht marktwirtschaftlichen Prinzipien untergeordnet werden. Sportliche Aktivitäten sind unverzichtbar für die Gesundheit und das Gemeinschaftsleben.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Ehrenamtliche Arbeit soll professionelle Arbeit ergänzen, aber nicht ersetzen
  • Schulen und Jugendamt müssen Konzepte der Schulsozialarbeit entwickeln, Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung müssen integriert werden. Die Angebote der Erziehungsberatung und der Schulpsychologie müssen dem steigenden Bedarf angepasst werden
  • Frühförderung benachteiligter Kinder im Vorschulalter. Es darf keine Wartezeiten für hilfebedürftige Kinder in Kindertagesstätten und Therapieeinrichtungen geben
  • Ein flächendeckendes Angebot von Kinder- und Jugendfreizeiträumen in Emsdetten
  • Eigene kulturelle Jugendinitiativen sind besonders zu fördern
  • Zur Finanzierung zusätzlicher Angebote des Schullebens (z. B. Klassenfahrten, Ausflüge, Theaterfahrten, Freizeiten) sind den Schulen in ihrem Etat für bedürftige Schülerinnen und Schüler ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen
  • Kinder und Jugendliche sollen ihre Bedürfnisse und Wünsche geltend machen können. Wir setzen uns deshalb in Emsdetten für verschiedene Beteiligungsformen ein, die auf den jeweiligen Entwicklungsstand abgestimmt sind. Es geht hierbei um projektbezogene Mitarbeit in allen Belangen, die junge Menschen in Emsdetten konkret betreffen.
  • Die Gründung eines Jugendbeirates, um über die Beteiligung Jugendlicher das Verständnis für die kommunale Demokratie zu fördern
  • Jugend im Kommunalparlament
  • Einen Schutzschirm für Kulturtreibende
  • Kulturpreis wiederbeleben
  • Erhalt und Ausbau kommunaler Sportstätten und Kultureinrichtungen
  • Bei der Planung von Veranstaltungen ist zu berücksichtigen, dass keine soziale Ausgrenzung stattfindet

 

Gleiche Bildungschancen für alle

Die PISA Studie hat gezeigt, dass das mehrgliedrige Schulsystem soziale Ungleichheit verfestigt. DIE LINKE. setzt sich dafür ein, dass auch die Kinder in Emsdetten eine gemeinsame, inklusive Schule bis zum Ende ihrer Schulzeit besuchen. Im Rathaus Emsdetten ist die überfällige Gründung einer Gesamtschule schlicht vertrödelt worden. Allein DIE LINKE steht seit 2009 konsequent für einen Wandel in der Schulpolitik!

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Erhöhung von Sauberkeit und Hygienestandards durch die die Übernahme der Reinigungsaufgaben durch die Stadt bzw. eine städtische Gesellschaft
  • Kostenlose Schulbücher für alle Kinder
  • Abschaffung aller Zahlungen für Kopien, Lernmittel, Schulveranstaltungen etc.
  • Inklusive Schullandschaft
  • Zeitgemäße und gute  Ausstattung der Schulen
  • Striktes Verbot des Zugangs von Firmen zu Schulen zum Zwecke der Werbung und sponsorenfreien Unterricht
  • Fort- und Weiterbildung aller Lehrkräfte, insbesondere im Umgang mit neuen Medien
  • Bereitstellung von Geldern für längst überfällige Renovierungsarbeiten in und an Schulgebäuden
  • Vorschulbildung muss wie Bildung insgesamt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe kostenfrei werden. Langfristig ist dies unser Ziel
  • Eie Verringerung der Gruppengrößen und eine erhebliche Verbesserung des Personalschlüssels
  • gesundes, regionales und kostengünstiges Mittagessen mit vegetarischen und Optionen in Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Eine den Bedürfnissen von Kindern und Erzieher*innen angemessene Ausstattung der KiTas
  • Die Unterstützung der Erzieher*innen bei den zunehmenden Verwaltungsaufgaben
  • Dauerhafte Schulische Angebote für Suchtprävention, Finanzkompetenz, Gewalt- und Diskriminierungsprävention, Demokratie und Mobbing
  • Unabhängige Sexualberatung an allen Schulen
  • Anregungen und Förderung von konfessionsungebundenen Schulen
  • Entwicklung eines Pandemie- und Krisenkonzeptes der Emsdettener Schulen

 

Behindertenpolitik war gestern – heute ist Inklusion

Für DIE LINKE Emsdetten ist Politik für Menschen mit Behinderungen ein Querschnittsthema, das in alle Politikfelder einfließt. Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auf allen Ebenen umgesetzt werden muss. Unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilnahme an allen Aspekten des Lebens in unserer Kommune zu ermöglichen.

 

Unser Programm für Emsdetten: 

  • keine Diskriminierung oder Ausgrenzung behinderter Menschen
  • Aus- und Aufbau inklusiver Kindergärten und Schulen
  • barrierefreie Erreichbarkeit öffentlicher Gebäude
  • Barrierefreiheit bei allen künftigen Baumaßnahmen zu beachten
  • Frühförderung und Schaffung behindertengerechter Spielplätze
  • Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen sowie entsprechender Ausbildungsstellen für Menschen mit Behinderungen insbesondere im Öffentlichen Dienst

 

Politik für ältere Menschen

Alter ist für uns ein Lebensabschnitt mit eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen, der nicht auf Rente, Pflege oder Kosten reduziert werden darf. An seiner Gestaltung müssen Seniorinnen und Senioren selbstverständlich aktiv teilhaben. Ihre selbstbestimmte Lebensgestaltung darf nicht durch Diskriminierung und Verarmung behindert werden.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Hilfen für den Verbleib älterer Menschen in ihrem gewohnten Wohnumfeld
  • dezentrale Einkaufsmöglichkeiten
  • weitere Errichtung von Mehrgenerationenhäusern
  • Teilhabemöglichkeiten (Sport, Bildung, Kultur, Freizeit) in Wohnortnähe

 

Gesundheit

Die Schließung des Emsdettener Krankenhauses hat sich in der Corona-Pandemie als fataler Fehler erwiesen. Seit 2015 ist Emsdetten ohne eine Notfallversorgung rund um die Uhr. Die räumlichen Gegebenheiten im ehemaligen Marienhospital würden die Schaffung einer Notfallambulanz ermöglichen. DIE LINKE steht für eine flächendeckende, wohnortnahe Gesundheitsversorgung, für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher Hand und ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Notfallambulanz für Emsdetten
  • Unterstützung von Präventionsangeboten und Selbsthilfegruppen
  • Gesundheitsförderung in Schulen, Kitas, Betrieben und Verwaltungen
  • Apothekennotdienste vor Ort auch an Sonn- und Feiertagen
  • Das Prüfen von Möglichkeiten, Träger einer Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt in Emsdetten anzusiedeln

 

Migration und Integration

Emsdetten besitzt eine große kulturelle Vielfalt und Tradition, die es zu stärken gilt. Darüber hinaus sind Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur die Zukunft für NRW und die Kommune sondern für die Gesellschaft als Ganzes! Deshalb ist es für DIE LINKE selbstverständlich, dass man rechtliche Gleichstellung und gleichberechtigte soziale Partizipation ermöglicht. Beste Integrationspolitik ist für DIE LINKE daher neben gegenseitigem Respekt die Politik der sozialen Gerechtigkeit. Voraussetzung dafür ist, dass alle Beteiligten gemeinsam an einer umfassenden Integrationspolitik arbeiten und diese mitgestalten.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Stärkung der Selbstorganistation von Migrant*innen, besonders der Frauenarbeit
  • öffentlich geförderte interkulturelle Projekte und Ansätze in der Jugendarbeit
  • zusätzliche Förderangebote für Kinder mit Migrationshintergrund in Kindergärten, Tagesstätten und Schulen. Kontinuierliche Förderung antirassistischer Arbeit in den Schulen
  • keine Abschiebung von ausländischen Kindern an die so genannten „Förder“-Schulen sondern Förderung aller Kinder an Regelschulen
  • Verstärkte Einstellung von Migranten*innen als Mitarbeiter*innen in öffentlichen Einrichtungen
  • Emsdetten wird zum sicheren Hafen für Flüchtlinge

 

Digitales Emsdetten

Digitalisierung ist eine technische Entwicklung, die wie alle anderen Chancen und Risiken bietet. Wir wollen, dass alle Menschen die Chancen nutzen können und dass die Gefahren minimiert werden. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass alle Emsdettener*innen Zugang zu digitalen Diensten erhalten und dass die Daten vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden.

 

Unser Programm für Emsdetten:

  • Datenhoheit für die Bürger*innen
  • Einrichtung eines Digitalisierungsausschusses
  • Digitalisierungskonzepte basierend auf den gesellschaftlichen Bedürfnissen, wir wollen Glasfaser an jeder Milchkanne
  • Umfassende Bildungsangebote zur Digitalkompetenz für Menschen aller Altersklassen und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten
  • Ausbau der Möglichkeiten, Behördengänge und Verwaltungsvorgänge transparent und bequem von Zuhause zu erledigen
  • Kein Verkauf von Daten durch die Verwaltung
  • Livestream der Sitzungen des Rates sowie der Ausschüsse im Internet

 

Kommunale Demokratie

Kommunalpolitik heißt für uns bürgernahe Politik. Dazu gehören die umfassende Information der Einwohnerschaft, öffentliche Versammlungen, bürgerschaftliche Beiräte auf allen wichtigen kommunalen Handlungsfeldern und verstärkte Nutzung der demokratischen Bürgerbeteiligung. DIE LINKE geht von dem Grundsatz aus, dass bürgerschaftliches Engagement eine Bereicherung in der Kommunalpolitik darstellt. Die Kommunalverwaltung muss demokratische Bürgeranträge und Bürgerbegehren unterstützen und nicht behindern. Auch Menschen aus nicht EU-Mitgliedsländern müssen Bürgeranträge stellen und an Bürgerbegehren teilnehmen können.

 

Unser Programm für Emsdetten:  

  • Unterstützung und politische Aufwertung von Bürgerbegehren, Initiativen, Foren und Runden Tischen
  • Bürgerfreundliches Fragerecht der Einwohner im Rat der Stadt zu Beginn jeder Sitzung
  • Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens aller Ratsmitglieder auf der Internetseite der Stadt Emsdetten bei wichtigen Abstimmungen
  • Livestream der Sitzungen des Rates sowie der Ausschüsse im Internet

 


Wahlbezirke

Helga Anders, Wahlbezirk 1; Beruf: Sozialarbeiterin, Mitglied seit 2009, Alter: 60, Familienstand: ledig, zwei erwachsene Kinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Ratsmitglied, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Familie, Senioren und Arbeit und Rechnungsprüfungsausschuss.

Helga Anders: „Ich will in den Rat, weil die Arbeit gegen miese Arbeitsbedingungen wichtig ist. Ich möchte, dass Menschen ordentlich bezahlt werden und hinterher auch eine gute Rente haben. In Emsdetten gibt es Unternehmen in denen das nicht so ist. Diesen Unternehmen muss man das Handwerk legen, damit anständige Unternehmen nicht kaputt konkurriert werden.“

 

Lars Hilgenberg, Wahlbezirk 2

Lars Hilgenberg, Listenplatz 10, Wahlbezirk 2; Beruf: Tischler, Industriekaufmann, Mitglied seit 2008, Alter: 52, Familienstand: ledig.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Langjährige politische Arbeit bei den Jusos auf verschieden Ebenen in Emsdetten und im Kreis.

Lars Hilgenberg: „Ich will in den Rat, weil bei der Attraktivierung der Innenstadt nicht der Zeit hinterhergelaufen werden darf. Die Innenstädte stehen im Zeichen eines Wandels, der sich in den nächsten Jahren beschleunigen wird. Wir müssen jetzt die Konzepte und Voraussetzungen für eine attraktive Innenstadt der Zukunft als Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und guten Angeboten schaffen. Leerstände müssen wir für neue und alternative Konzepte nutzen, um unserer Stadt mehr Leben einzuhauchen.“

 

Yannick Sikorski, Wahlbezirk 3

Yannick Sikorski, Listenplatz 6, Wahlbezirk 3; Beruf: Berufskraftfahrer Personenverkehr (Busfahrer), Mitglied seit 2019, Alter: 22, Familienstand: ledig.

Yannick Sikorski: "Ich will in den Rat, weil die Arbeit gegen miese Arbeitsbedingungen gerade in der Berufsausbildung wichtig ist. Ich möchte, dass Auszubildende und ausgelernte Fachkräfte angemessen bezahlt werden und hinterher auch von diesem Geld leben können. Ebenfalls möchte ich mich einsetzen, den ÖPNV in Emsdetten auszubauen, die Taktungen zu verdichten oder Anruf-Sammel-Taxis einzuführen, damit auch ältere Menschen ohne hohe Kosten dauerhaft und flexibel mobil sein können! Ich möchte Menschen bewegen, und das nicht nur beruflich!“

Uwe Warda, Wahlbezirk 4

Uwe Warda, Listenplatz 2, Wahlbezirk 4; Beruf: Sachbearbeiter, Mitglied seit 2014, Alter 58, Familienstand verheiratet, eine Tochter.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Emsdetten, Vorstand im Mieter*innenschutzverein Münster u. Umgebung.

Uwe Warda: "Ich will in den Rat, weil wir mehr günstigen Wohnraum brauchen. Seit Jahren steigen die Mieten in Emsdetten unverhältnismäßig. Wohnen ist ein Menschenrecht. Eine bezahlbare Wohnung zu haben, darf nicht weiter den Gewinninteressen von Privatfirmen überlassen werden. Diese haben an preiswertem Wohnraum kein Interesse. Emsdetten braucht eine städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Diese kann günstigere Mieten sicherstellen und direkten Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen."

Rosa Warda, Wahlbezirk 5

Rosa Warda, Listenplatz 7, Wahlbezirk 5, Beruf: Studentin, parteilos; Alter: 20, Familienstand: ledig.

Rosa Warda: „Ich will in den Rat, weil ich mich gegen Rassismus und für die Rechte von LGBTQ+ Personen einsetzen will.“ (Foto: (c) Uwe Warda)

Michael Holste, Wahlbezirk 6

Michael Holste, Wahlbezirk 6; Beruf: Vertriebsmitarbeiter, Mitglied seit 2017, Alter: 40, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule und Bildung.

Michael Holste: „Ich will in den Rat, weil die Schulen, Sporthallen und öffentlichen Gebäude wieder sauberer werden müssen. Gerade die Kinder der Stadt müssen sich an den Orten wo sie sich aufhalten wohl fühlen. Wenn von den Mitarbeiter*innen immer mehr Fläche in immer weniger Zeit gereinigt werden muss, leidet die Qualität. Durch die erneute Übernahme der Reinigungsleistungen durch die Stadt wird diese wieder steigen werden und obendrein die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte verbessert.“ (Foto: LENASBLICK/Lena Kattenbeck)

Helmi Dünow, Wahlbezirk 3

Helmi Dünow, Listenplatz 3, Wahlbezirk 7; Beruf: Rentnerin, vorher Medizinisch-technische Assistentin und Mitarbeiterin im Com-Center im Marien-Hospital, parteilos, Alter: 63, Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Kinder, fünf Enkelkinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Emsdetten, bundesweites Bündnis pro Krankenhäuser wohnortnah.

Helmi Dünow: „Ich will in den Rat, weil mir die Gesundheitsversorgung sehr am Herzen liegt. Nach der Schließung des Krankenhauses wurde seitens der UKM versprochen, dass in das Gebäude wieder Gesundheitsversorgung einzieht, zusätzlich zur Psychosomatik!  Die Möglichkeiten einer 24/7 (rund um die Uhr) Notfallversorgung gilt es jetzt zu hinterfragen, da durch die Corona-Krise  die Notfallversorgung überall wieder auf dem Prüfstand ist.“ (Foto: (c) aks foto+design Anja Krietenbrink)

Burcu Atak, Wahlbezirk 8

Burcu Atak, Wahlbezirk 8; Beruf: Verkäuferin, parteilos, Alter: 40, Familienstand: ledig.

Burcu Atak: „Ich will in den Rat, weil ich es schrecklich finde, dass hier jede Woche über hundert Familien zur „Tafel“ gehen müssen und dort Essen einkaufen. Alle Menschen sollen selbstbestimmt leben können. Dazu gehört auch, selbst zu entscheiden, welche Wurst und welches Gemüse sie essen wollen und nicht auf Almosen angewiesen zu sein.“

Markus Post, Wahlbezirk 9

Markus Post, Wahlbezirk 9; Beruf: Kaufmann im Groß- und Außenhandel, parteilos, Alter: 42, Familienstand: verheiratet, vier Kinder.

Markus Post: „Ich will in den Rat, weil ich möchte, dass auch meinen Kindern ein lebenswertes Emsdetten mit blühenden Landschaften und einer intakten Natur zur Verfügung steht. Wir brauchen konsequenten Naturschutz der einen schonenden Zugang ermöglicht. Die Förderung des Radverkehrs der ein sicheres Zusammenleben aller Verkehrsteilnehmer*innen ermöglicht soll Priorität haben. Der gesellschaftliche Wandel, der Rücksicht auf die Ressourcen nimmt, beginnt in der Kommune.“

Christine Lange, Wahlbezirk 10

Christine Lange, Listenplatz 9, Wahlbezirk 10; Beruf: Krankenschwester, parteilos, Alter: 72, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Mitglied im Beirat für Integration und Migration.

Christine Lange: „Ich will in den Rat, weil das Grund- und Trinkwasser in Emsdetten eine gute Qualität behalten muss. Dazu muss die Stadt für eine Verringerung der Nitratbelastung der Böden sorgen. Verlieren die Böden ihre Filtrationsfähigkeit, lässt sich dies nicht mehr umkehren. Die Folge sind Entsalzungsanlagen und steigende Wasserpreise. Wir brauchen also ein Umdenken in der Landwirtschaft. Außerdem liegt mir am Herzen, die Willkommenskultur in Emsdetten aufrecht zu erhalten und die Grundlage für gelungene Integration zu schaffen.“

Philipp Münning, Wahlbezirk 11

Philipp Münning, Wahlbezirk 11; Beruf: Beikoch, Mitglied seit: 2020, Alter: 35, Familienstand: ledig.

Philipp Münning: „Ich will in den Rat, weil ich die Vereins-, Kultur-, und Veranstaltungslandschaft in Emsdetten erhalten, fördern und ausbauen will, denn dort findet Emsdetten statt. Eine Teilhabe muss allen Emsdettenern ermöglicht werden. Dafür braucht es gezielte städtische Zuschüsse und ein Augenmerk auf eine soziale Ausgestaltung.“

Gerhard Pille, Wahlbezirk 12

Gerhard Pille, Listenplatz 8, Wahlbezirk 12; Beruf: Tischler, Mitglied seit 2020, Alter: 63, Familienstand: verheiratet, vier erwachsene Kinder.

Gerhard Pille: „Ich will in den Rat, weil ich kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben eine Stimme verleihen möchte. Gerade in Emsdetten gibt es sehr viele Handwerksbetriebe, trotzdem sind sie im Rat unterrepräsentiert. Das möchte ich ändern.“

Kathrin Vogler, Wahlbezirk 13

Kathrin Vogler, Listenplatz 5, Wahlbezirk 13, kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin und für den  Stadtrat; Beruf: Mitglied des Bundestages, Geschäftsführerin, Mitglied seit: 2005, Alter: 56, Familienstand: verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Kreissprecherin der WASG 2005-2007, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN 2007-2018, Stellvertretende sachkundige Bürgerin in Emsdetten seit 2014, seit 2009 Mitglied des Bundestags, friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Kathrin Vogler: „Ich will in den Rat, weil Emsdetten einen sozialen Aufbruch benötigt: sichere und fair bezahlte Arbeitsplätze, mehr Bildungsgerechtigkeit und bezahlbarer Wohnraum für Familien und Alleinstehende, das ist es, was fehlt. Ich möchte, dass Emsdetten auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel ein lebenswertes Zuhause ist.

Udo Scheil, Wahlbezirk 14; Beruf: Rentner, Mitglied seit 2009, Alter: 58, Familienstand: geschieden, ein erwachsener Sohn.

Udo Scheil: „Ich will in den Rat, weil ich möchte, dass hier bei uns etwas gegen die soziale Spaltung getan wird. Immer mehr Arme und immer reichere Reiche, das ist keine Zukunft für unsere Stadt.“

Ebru Atak, Wahlbezirk 15

Ebru Atak, Wahlbezirk 15; Beruf: Postangestellte, parteilos, Alter: 40, Familienstand: ledig.

Ebru Atak: „Ich will in den Rat, weil DIE LINKE die Partei ist, die sich am meisten für ein gutes Zusammenleben von Alteingesessenen und Zuwanderern einsetzt. Emsdetten ist meine Heimatstadt, ich möchte hier leben und arbeiten und unsere Stadt mit voranbringen. Und natürlich will ich auch mitentscheiden, wie sich unsere Stadt entwickelt. Das ist doch selbstverständlich.“

Eberhard Schöne, Wahlbezirk 16

Eberhard Schöne, Wahlbezirk 16; Beruf: Dipl. Gartenbauingenieur, parteilos, Alter: 71, Familienstand: geschieden, zwei erwachsene Kinder, vier Enkelkinder.

Eberhard Schöne: „Ich will in den Rat, weil ich die Beteiligung der Emsdettenerinnen und Emsdettener an Entscheidungen verbessern will. Dabei gilt es bei allen größeren Planungsprozessen die Bevölkerung miteinzubeziehen und ihre Anliegen zu berücksichtigen. Eigene Initiativen sollen gefördert und dazu angeregt werden. Bürgerentscheide erhöhen das Vertrauen in die Politik und die Partizipation aller.“

Christoph Huesmann, Wahlbezirk 17

Christoph Huesmann, Listenplatz 4, Wahlbezirk 17; Beruf: Krankenpfleger, Mitglied seit 2016, Alter: 59, Familienstand verheiratet.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Infrastruktur, Betriebsausschuss des Abwasserwerks.

Christoph Huesmann: "Ich will in den Rat, weil man auch auf kommunaler Ebene soziale Ungerechtigkeiten verhindern kann“. Wir haben zahlreiche städtische Gebäude, die gereinigt und instandgehalten werden müssen. Zurzeit werden diese Aufträge öffentlich ausgeschrieben und der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Dabei ist es egal, dass zum Beispiel für eine Fläche von über 200 qm nur eine Stunde veranschlagt wird. Wenn wir diese Leistungen wieder städtisch übernehmen, können wir die Qualität der Leistung und die Arbeitsbedingungen verbessern."

Leon Huesmann, Wahlbezirk 18

Leon Huesmann, Listenplatz 1, Wahlbezirk 18; Beruf: Veranstaltungskaufmann, Mitglied seit 2013, Alter: 26, Familienstand: ledig.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Fraktionsvorsitzender im Rat, u.a. Mitglied im Haupt,- Finanz- und Steuerungs- sowie des Kultur-, Sport-, und Freizeitausschusses, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.

Leon Huesmann: "Ich will in den Rat, weil dieser ein soziales Gewissen braucht. Bei allen Entscheidungen muss der Sozialaspekt und die Gerechtigkeit berücksichtigt werden. Wir brauchen günstigeren Wohnraum, eine Mobilitätswende und eine Stadt die alte und neue Probleme mit modernen Ansätzen löst. Es geht um nicht weniger als Emsdetten zum kommunalen Vorreiter für Innovation zu machen."

Frank Czycholl, Wahlbezirk 19

Frank Czycholl, Wahlbezirk 19; Beruf: Berufskraftfahrer Personenverkehr (Busfahrer), parteilos, Alter: 51, Familienstand: verheiratet, drei Kinder.

Bisherige politische Ämter und Aktivitäten: Sachkundiger Bürger.

Frank Czycholl: „Ich will in den Rat, weil ich für bezahlbaren Wohnraum für jeden kämpfen will. Wir brauchen daher mehr Wohnungen im niedrigen und mittlerem Preissegment, sowie Wohnungszuschnitte die zu den Bedürfnissen der Mieter passen. Außerdem ist es mir ein Anliegen, in Emsdetten für gute Arbeit und eine Leistungsgerechte Entlohnung zu streiten.“