Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Homestory des EV über Kathrin Vogler: "Aus Engagement wurde eine Karriere"

Die Emsdettener Volkszeitung besuchte Kathrin Vogler, Bürgermeisterkandidatin für Emsdetten, und entwarf ein Portrait der Politikerin, die als Schülerin begann, sich politisch zu engagieren.

Der Bericht erschien in der heutigen Ausgabe der Zeitung und ist online leider nur Abonnent*innen zugänglich. Wir fassen deshalb den Bericht der Emsdettener Volkszeitung (EV) hier zusammen:

„Es gab keinen Zeitpunkt in meinem Leben, an dem ich nicht politisch aktiv gewesen bin", sagt Kathrin Vogler der EV und schildert ihren politischen Werdegang vom Engagement als Schülersprecherin bis zu ihrem Eintritt als Abgeordnete in den Bundestag:

Die EV berichtet: "Als Schülerin engagierte sie sich dann stärker, war Klassensprecherin und setzte sich für einen Klassenkameraden ein, der von einem Lehrer geschlagen wurde. 'Das war kurz vorher verboten worden - und einige wussten nicht, dass Schlagen nicht mehr erlaubt sei.'"

Die EV weiter: "Die junge Kathrin Vogler probte den Aufstand, legte sich mit Lehrern an und scheiterte schließlich. 'Ich bekam Druck, musste mich entschuldigen', erinnert sie sich. Das habe sie dann zwar getan, aber nur widerwillig: 'Ich habe die Entschuldigung nicht ernst gemeint, weil ich wusste, dass ich im Recht war', sagt sie. Auch heute noch merkt man, dass ihr das nicht geschmeckt hat. 'Ich habe lernen müssen, dass man nicht alles durchkriegt, was man sich wünscht. Trotzdem war es richtig.'

Kathrin Vogler erzählt der Zeitung, dass ihr Vater ein großer Anhänger von Franz-Josef Strauß war und dass es ihrer Mutter unheimlich war, dass die Tochter mit 16 Jahren auf Demos fahren wollte. Ihre Oma hätte sie allerdings unterstützt, so Kathrin Vogler, die hätte dafür geworben, dass das Kind eigene Erfahrungen machen müsse. Die machte der Teenager dann auch, u.a. beim Einsatz für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum, incl. der Besetzung des leerstehenden Kaufhauses Hagel in Emsdetten. "Es ging damals auch um die Frage, wie Stadtplanung gemacht wird" sagt Kathrin rückblickend zur EV.

Im weiteren Verlauf der Homestory berichtet der EV auch über Kathrin Voglers Weg in den Bundestag: "Eine politische Karriere habe sie nie geplant. Gebracht hat es Vogler aber bis zur friedenspolitischen Sprecherin der Linken-Fraktion im Bundestag. Bürgermeisterin von Emsdetten sehe sie nicht als einen Rückschritt an. Sie hätte mehr 'Gestaltungsmöglichkeiten als ein einzelnes Mitglied einer Oppositionspartei im Bundestag', ist sich Vogler sicher. Direkt vor Ort sei sie näher an den Sorgen und Nöten der Menschen dran. Darüber hinaus könne es sicherlich nicht schaden, im Zweifelsfall zu wissen, wen man auf Bundesebene um Hilfe fragen kann, sagt sie mit einem Augenzwinkern."

Die letzte Frage der EV an Kathrin Vogler: Was würde sie als Bürgermeisterin als Erstes tun? Ihre Antwort: "Eine Tasse Kaffee mit den Vorzimmer-Damen trinken. Das sind die wichtigsten Personen im Rathaus."