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Sprecherin Kreisverband Steinfurt

Kathrin Vogler

aus Emsdetten

kathrin.vogler@die-linke-steinfurt.de

 

Sprecher Kreisverband Steinfurt

 
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Kathrin Vogler ist Mitglied des 18. Deutschen Bundestag und vertritt den Kreis Steinfurt.

 

 

LINKE-Büros im Kreis Steinfurt



LINKES Zentrum in Emsdetten

Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler

Kreisgeschäftsstelle DIE LINKE.KV Steinfurt

Karlstr. 17, 48282 Emsdetten

Tel. 02572 9607760

kathrin.vogler.wk@bundestag.de

Öffnungszeiten:

Sprechzeiten:

Montag: 9:30  – 14:00 Uhr

Dienstag: 9:30 - 17:00 Uhr 

Mittwoch:  9:30 - 14:00 Uhr 

Donnerstag:  9:30 - 14:00 Uhr 

Freitag: 9:30 – 14:00 Uhr


 
 
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Aktuelles von der LINKEN im KV Steinfurt

26. Februar 2017 Ernst Goldbeck

Schwarzer Peter Spiel um die K24n.

Wahlkämpfe nahen und schon kommen die unerfüllbaren Versprechen ins Bewusstsein der Politik. Seit Jahren versprechen CDU, SPD und FDP: die K24n wird gebraucht und darum gebaut. Ob sie wirklich gebraucht wird, wurde nie richtig hinterfragt. Zunächst war allein die hohe Verkehrsfrequenz im Ortsteil Laggenbeck ein Grund für den Bau. Diese Notwendigkeit wurde durch ein Verkehrsgutachten widerlegt. Danach war es die Zechenstilllegung, bzw. die Entwicklung und Nachnutzung freiwerdender Gewerbeflächen. Wieder eine Hypothese der es an Grundlage fehlt.

Denn Fakt ist: nach Auslaufen der Zeche steht bei realistischer Betrachtung, als erstes das Nordschachtgelände in Mettingen als zusammenhängende Gewerbefläche zu Verfügung. Die Planung der K24n bezieht das aber nicht ein. Die Straße soll mit einem Kreisel an der ehemaligen B 65 enden. Weiterführung zum Nordschacht? Nicht geplant. Fraglich ist ebenso welche zusätzlichen Verkehre denn zu erwarten sind? In der Spitze waren bis zu 1600 Menschen am Nordschacht beschäftigt. Die fuhren fast alle mit dem Auto oder mit dem Motorrad zur Arbeit. Ab Ende 2018 fallen diese Verkehre weg. Am Nordschacht wurden nahezu alle Materialien, die ein Grube so braucht, Ausbau usw. angeliefert. Das war nicht wenig. Auch diese Verkehre fallen weg.

Insgesamt ist also nach 2018 eine deutliche Reduzierung des Straßenverkehrs zu erwarten. Fürsprecher der K24n reden aber von einer Steigerung der Verkehre, weil ja die ehemaligen Zechengelände bei potentiellen Investoren Baueuphorie auslösen. Diese Behauptung ist aber ein ungedeckter Scheck. Für verkehrsintensives Gewerbe wie z.B. Logistikunternehmen ist das Gelände ungeeignet. Die Ansiedlung produzierenden Gewerbes, die eine hohe An- und Ablieferungsfrequenz der Produkte erfordert, ist ein fundamentales Problem in NRW. Warum sollte sich das ab 2019 und ausgerechnet in Ibbenbüren ändern? Alles das weiß MdL Sundermann auch. Er bringt es aber nicht übers Herz, den Menschen reinen Wein einzuschenken. Ist ja auch bald Wahlkampf. Der schwarze Peter wird an den Kreis weitergegeben. Zurück bleiben enttäuschte Menschen. Besser wäre das Aussprechen der Wahrheit, dass der Bau der Straße nicht notwendig und die Finanzierung mehr als fragwürdig ist.

Ernst Goldbeck

Bonnhoeffer Str. 16

49477 Ibbenbüren