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Sprecherin Kreisverband Steinfurt

Kathrin Vogler

aus Emsdetten

kathrin.vogler@die-linke-steinfurt.de

 

Sprecher Kreisverband Steinfurt

 
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Kathrin Vogler ist Mitglied des 18. Deutschen Bundestag und vertritt den Kreis Steinfurt.

 

 

LINKE-Büros im Kreis Steinfurt



LINKES Zentrum in Emsdetten

Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler

Kreisgeschäftsstelle DIE LINKE.KV Steinfurt

Karlstr. 17, 48282 Emsdetten

Tel. 02572 9607760

kathrin.vogler.wk@bundestag.de

Öffnungszeiten:

Sprechzeiten:

Montag: 9:30  – 14:00 Uhr

Dienstag: 9:30 - 17:00 Uhr 

Mittwoch:  9:30 - 14:00 Uhr 

Donnerstag:  9:30 - 14:00 Uhr 

Freitag: 9:30 – 14:00 Uhr


 
 
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Aktuelles von der LINKEN im KV Steinfurt

15. Februar 2017 webmaster@die-linke-steinfurt.de

Neujahrsempfang DIE LINKE: Ramelow stimmte aufs Wahljahr ein

Mit einem gut besuchten Neujahrsempfang starteten DIE LINKEN im Kreis Steinfurt am 3. Februar in der Kulturschmiede in Greven ins Wahljahr 2017. Ehrengast Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, stimmte die weit über 100 Gäste auf die bevorstehenden Herausforderungen und Chancen ein. „Dieses Land muss und kann sozialer und gerechter gestaltet werden!“ ist sich Ramelow sicher.

Nachdem Peter Vennemeyer, Bürgermeister der Stadt Greven, sich eingangs mit einem Grußwort an die Gäste des Abends wandte, stellten sich die örtlichen Landtagswahlkandidaten der LINKEN, Ernst Goldbeck, Jan Pille und Leon Huesmann, in einer lockeren Talkrunde vor. Die drei nahmen unter der Moderation von MdB Kathrin Vogler Stellung zu aktuellen Themen der Landes- und Kommunalpolitik. Danach übergab der Moderator des Abends, Thomas Hudalla, das Mikrofon an den Hauptredner, Bodo Ramelow.

Der appellierte in seiner Rede, dass man angesichts der immer weiter auseinander driftenden Unterschiede zwischen Arm und Reich in Deutschland endlich ernsthaft über eine Umverteilung reden müsse. „Die Frage von Verteilung in der Gesellschaft ist nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage, sondern auch eine Frage unserer demokratischen Grundprinzipien. Und dafür braucht es DIE LINKE als solidarische Gegenkraft, im Bund, im Land und in der Kommune!“

Dabei gehe kein Weg an einer anderen Steuerpolitik vorbei, so Ramelow weiter. „Ich würde mich freuen, wenn der Handwerksmeister an der Ecke merkt, dass sein Gegner nicht Sahra Wagenknecht ist“, so Ramelow. Denn DIE LINKE stehe schließlich für eine geregelte Marktwirtschaft, in der nicht Großkonzerne riesige Gewinne mit Steuertricks einfahren und die einfachen Arbeiter und Arbeiterinnen sowie kleine und mittlere Selbstständige die Steuerlast zur Finanzierung des Gemeinwesens schultern müssen.

Ramelow schlug immer wieder den Bogen von den Erfolgen seiner Landesregierung zu Themen der Bundespolitik. In Thüringen bewiesen LINKE, SPD und Grüne, dass eine gute Zusammenarbeit für eine gerechtere Gesellschaft möglich ist. „Wir als LINKE können uns Rot-Rot-Grün im Bund und in Nordrhein-Westfalen gut vorstellen, wenn damit die richtigen Inhalte verbunden sind.“ Insbesondere die Arbeitsmarktpolitik der vergangenen Bundesregierungen seit der rot-grünen Koalition unter Kanzler Schröder müsse auf den Prüfstand: „Was ist das für ein Arbeitsmarkt, bei dem die einen unter Dauerstress und Überstunden ächzen und andere von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden?“

Seit der Einführung der so genannten Hartz Gesetze, habe man gesehen, wie die verschiedenen Bundesregierungen von Erwerbslosen vornehmlich fordern. „Doch wann fängt das versprochene Fördern denn an?“ fragte Ramelow. „Dabei muss doch das Grundprinzip unserer Gesellschaft sein, dass jeder von seiner eigenen Hände Arbeit leben kann.“ Deswegen habe man in Thüringen einen gemeinwohlorientierten, öffentlichen Beschäftigungssektor geschaffen, um Erwerbslosen sozialversicherungspflichtige Arbeit zu bieten und sie sich einbringen können. Doch gerade an diesem Beispiel zeige sich, dass sich die Bundesregierung weiterhin quer stelle. Schon längst könnte der Freistaat Thüringen dieses Erfolgsmodell ausbauen, wenn man zumindest die auf diesem Weg eingesparten SGB II Leistungen vom Bund erstattet bekäme.

Natürlich durfte auch die Weltpolitik nicht zu kurz kommen: „Ich habe keine Angst vor dem Herrn aus den USA“, spielte Ramelow auf den neun US-Präsidenten Trump an. Er wünsche sich mehr Mut in der Diskussion: „Die beste Antwort die wir darauf geben können, ist eine europäische: Wir brauchen jetzt mehr Europa, ein sozialeres und offeneres Europa.“ Interessant fand er hingegen, dass Trump unlängst die Nato für obsolet erklärt hat. „Als Linker wollte niemand mit mir über den Sinn dieses Verteidigungsbündnisses reden. Dabei habe ich gelernt, die Nato wäre eine Wertegemeinschaft. Da frage ich mich schon, welche Werte wir gerade zusammen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan teilen. Dort werden demokratische Grundprinzipien derzeit ausgehebelt, frei gewählte Abgeordnete inhaftiert und Demonstrationen unterdrückt. Meine Werte sind das nicht!“

Die gemeinsame Veranstaltung des Kreisverbands DIE LINKE Steinfurt, der Kreistagsgruppe und Ratsfraktion Greven der LINKEN und der heimischen Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler, fand bereits das dritte Jahr in Folge statt. Bodo Ramelow, der seit 2014 erfolgreich ein rot-rot-grünes Bündnis in Thüringen führt, kam trotz einer Grippeerkrankung nach Greven und sprach fast eine dreiviertel Stunde zu den begeisterten Gästen von Vereinen, Organisationen, Verbänden und Parteien. Musikalisch begleitet wurde der Abend durch die Capodasters aus Reckenfeld, die trotz des krankheitsbedingten Ausfalls der Sängerin Viola Dömer den Saal rockten.