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Sprecherin Kreisverband Steinfurt

Kathrin Vogler

aus Emsdetten

kathrin.vogler@die-linke-steinfurt.de

 

Sprecher Kreisverband Steinfurt

 
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Kathrin Vogler ist Mitglied des 18. Deutschen Bundestag und vertritt den Kreis Steinfurt.

 

 

LINKE-Büros im Kreis Steinfurt



LINKES Zentrum in Emsdetten

Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler

Kreisgeschäftsstelle DIE LINKE.KV Steinfurt

Karlstr. 17, 48282 Emsdetten

Tel. 02572 9607760

kathrin.vogler.wk@bundestag.de

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Aktuelles von der LINKEN im KV Steinfurt

27. Juli 2017 Ernst Goldbeck

Wohnungsbau in Ibbenbüren

Ernst Goldbeck

Geringverdiener schauen in die Röhre

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Ibbenbürener Rathaus formuliert Kritik am Bürgermeister und den großen Parteien im Rat der Stadt.

In Ibbenbüren gibt es einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Die Wohnungsbau-Planung der Stadt ignoriert diesen Tatbestand. Baulücken werden mit teuren Investorenprojekten gefüllt. Ansonsten liegt der Fokus der Planer leider weiterhin auf dem Bau von freistehenden Einfamilienhäusern. Um diesem Planziel zu entsprechen, werden ungebremst große Flächen erschlossen, die 1. der Landwirtschaft entzogen wurden und 2. umweltschädigend Boden versiegeln. Diese Planung geht deutlich in die falsche Richtung und zwar sowohl im ökonomischen, ökologischen als auch gerade im sozialen Sinne. Die Debatte um das Baugebiet Wallheckenweg hat mehr als deutlich gezeigt, dass die Ibbenbürener Verwaltung, angeführt von Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, falsche Zielsetzungen hat. Ein Blick in die IVZ vom 20.01.2017 hätte genügt, um mehr über die Wohnsituation von Ibbenbüren zu erfahren. Die wird nämlich zunehmend von Pendlern bestimmt. Dem Bericht zufolge arbeiten seit einigen Jahren immer mehr Ibbenbürener nicht in unserer Stadt, weil sie an anderen Orten ihren Arbeitsplatz haben. Die Folge, die Stadt entwickelt sich zunehmend zur Schlafstadt. Der Bürgermeister verneint diesen Zustand. Die Fakten sprechen aber eindeutig für sich.

Da wo es drängt, beim sozialen Wohnungsbau, herrscht weitestgehend Stillstand. Obwohl NRW Bank und die KfW Bank seit Jahren komfortable Programme für den sozialen Wohnungsbau aufgelegt haben, finden sich dafür kaum private Investoren. Offensichtlich bewegen sich die Profiterwartungen nicht im gewünschten Bereich. Der soziale Wohnungsbau war einst eine öffentliche Aufgabe. Aus dieser Verantwortung haben sich Kommune, Bund und Land herausgestohlen. Millionenfach wurden Wohnungen aus öffentlicher Hand an Private verramscht. Die Folge ist eine überdeutliche Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Das interessiert aber die Stadt Ibbenbüren, den Bürgermeister und leider auch nicht die Mehrheit der politischen Parteien im Rat nicht. Ein Vorschlag der Linken Ratsfraktion, dafür zu sorgen, dass die Stadt eine eigene Baugesellschaft, wird beiseite gewischt. Stereotyp wird darauf verwiesen, dass die Baugenossenschaft das Problem schon lösen wird. Auf die Forderung dann eben mittels der Baugenossenschaft sozialen Wohnraum zu schaffen, weist deren Aufsichtsratsvorsitzender, Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer gerne auf Kapazitätsdefizite bei der Baugenossenschaft hin. Die ließen sich, wenn man denn wollte, schnell ändern in dem Personal eingestellt wird. Das kann sich die Baugenossenschaft auch durchaus leisten, denn der Geschäftsbericht der Genossenschaft aus dem Jahr 2016, spricht von einer Eigenkapitalquote von fast 30% und Ergebnisrücklagen in Millionenhöhe.

Bürgermeister Schrameyer scheint wenig geneigt seinen Einfluss als Vorsitzender des Aufsichtsrates geltend zu machen. Der Mangel beim sozialen Wohnungsbau verschärft sich derweil weiter. Gut Verdienende, die sich ein eigenes Haus im Grünen leisten können, haben in Ibbenbüren eine starke Lobby. Geringverdiener und Alleinerziehende, die auf bezahlbarem Wohnraum oder Sozial-Wohnungen angewiesen sind,

gucken in die Röhre!